Neue Studie im Online-Marketing: Budgetverschwendung liegt zwischen 20%-40%

Re-Post von unserem Schwesterblog auf contentmetrics.de. Wir werden in den nächsten Tagen beide Blogs unter smartmetrics.de zusammenführen.

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Roadmap zur Verhinderung der Verschwendung

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„Fünfzig Prozent bei der Werbung sind immer rausgeworfen. Man weiß aber nicht, welche Hälfte das ist.“ Dieses Zitat von Henry Ford kennt jeder, der mit Werbung zu tun hat. Rausgeworfenes Budget sollte gerade im Online-Marketing der Vergangenheit angehören. Man kann doch den Erfolg einer Online-Kampagne jederzeit messen und mit den geplanten Steuerungsgrößen (KPI) vergleichen. Und dann das niederschmetternde Ergebnis aus einer Studie (Juli 2013) der eprofessional GmbH unter 123 Online Experten: „Marketingbudgets werden nicht sinnvoll investiert!“.

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Bis zu 40 Prozent beträgt der Budgetanteil, der im Online-Marketing nicht sinnvoll eingesetzt wird, urteilen die gefragten Marketing-Experten. Drei von zehn Befragten nehmen an, dass 20 bis 30 Prozent der Marketingbudgets nicht zielführend ausgegeben werden, 26 Prozent schätzen den Anteil auf 10 bis 20 Prozent. Und jeder Fünfte geht davon aus, dass sogar 30 bis 40 Prozent der Werbegelder nicht effizient eingesetzt werden.

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Laut der Studie liegen die Gründe im

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  • Lückenhafte Erfolgsmessung
  • Kundendaten werden nicht ganzheitlich betrachtet
  • Falsche Beratung von Agenturen/Dienstleistern
  • Verantwortliche verteidigen ihre Budgets (Denken in Silos)
  • Technische Systeme sind nicht integriert
  • Es fehlt eine Dach-Strategie
  • Mangelnde Kenntnis der Möglichkeiten, Kanäle, Technologien usw. bei den Entscheidern
  • Zu viele Player (viele Köche verderben den Brei)-

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Interessanterweise spiegeln die genannten Gründe für die Budgetfehlallokation den Status des Online-Marketings wider. Historisch gewachsen (z. Bsp. Googles Start in 1998 und Facebook Jahre später der Beginn in 2004) hatten Online-Marketing-Manager eigentlich gar keine Chance ihre Systeme und Dienstleister zu integrieren. Deshalb hinkt auch die integrierte Erfolgsmessung der Kanäle und der Webseiten hinterher und es fehlt manchmal an einer Dachstrategie.

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Status Online-Marketing: In der Praxis findet man in der Regel immer 1-2 Web-Analyse-Tools (z.B. Google Analytics, Adobe SiteCatalyst, Webtrekk etc.), ein angedachtes oder (fast-) eingeführtes Customer-Journey-Tool (z.B. AdClear, Intelliad) sowie 2-3 Agenturen und Dienstleister vor. Mittendrin dann wie so oft Excel. Mit Excel werden die Tools und Dienstleister gemanaged sowie Dashboards mit Zahlen aus den Tools für das Management-Reporting erstellt. Unendlich zeitaufwändig, daraus eine ganzheitliche Online-Marketing-Budgetierung und -planung abzuleiten, die dann auch rasch und flexibel den Änderungen angepasst werden kann. Im Ergebnis braucht man sich also über die wenig sinnvoll vergebenen Budgets nicht sonderlich wundern.

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Schaut man sich die erwähnten Gründe für eine falsche Budgetallokation an, so kann man diese in folgende Bereiche gliedern:

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  • Technische Gründe
  • Organisatorische Gründe
  • Mangelnde Erfahrung/Ausbildung
  • Psychologische Gründe

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Die Praxis aus vielen Digital-Analytics-Projekten zeigt, dass sich die Gründe für die Budgetfehlallokationen im Online-Marketing durch eine umfassende Roadmap beseitigen lassen. Die wesentlichen Punkte der Roadmap sind:

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Trusted Advisor: Am einfachsten lässt sich die mangelnde Erfahrung durch Ausbildung und Schulungen beheben. Falls man sich nicht selbst als den Rockstar der Szene fühlt, bietet es sich  an einen Berater seines Vertrauens zu suchen. Als „Trusted Advisor“ kann er dann die oft neuen und innovativen Themen des Online-Marketings einordnen  sowie die Relevanz für das eigene Business-Modell erklären.
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- Empfehlenswert ist, sich in diesem Punkt eben nicht an einen Tool-Hersteller oder an Dienstleister, die von der Messung des Kampagnenerfolgs oder von der Aussteuerung von Media leben, zu wenden.

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Ganzheitliche Online-Marketing-Planung: Die Klärung und Definition der für das eigene Businessmodell relevanten Kanäle und Arten der Kampagnen bilden gleichzeitig die Grundlage für ein Online-Marketing „aus einem Guss“. Selbstverständlich sind die relevanten Kanäle sowie die Arten der Kampagnen nicht starr, sondern müssen ständig an den Kampagnenerfolg  angepasst werden. Und am Kampagnenerfolg hängt dann ja auch die Budgetallokation.
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- Die Player werden konsolidiert, Meinungen der Dienstleister korrigiert und gleichzeitig kann eine sinnvolle und ganzheitliche Kampagnen-Dach-Strategie entwickelt werden.

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Roadmap gegen Budgetverschwendung

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Einheitliche KPI-Definition: Wann ist eine Kampagne erfolgreich und bekommt mehr Budget? Wenn die Kampagnenziele erreicht werden. Kampagnenziele lassen sich sehr einfach durch zu erreichende Plan-Werte einer oder mehrerer KPI ausdrücken. Nun stellt sich die Frage: „Welche KPI sind denn nun die relevanten für das Controlling von Kampagnen und mit welchem(n) Tool(s) werden diese dann gemessen?“ Generell wird zwischen kanalübergreifenden (z.B. Konversionen) und kanalspezifischen (z.B. Fans im Social Media Kanal) KPI differenziert. Da in der Praxis auch schon mal das eine oder andere Missverständnis bzgl. der Relevanz und Interpretation von KPI auftauchte, muss abteilungs- oder kanalübergreifend ein Konsens gerade für die Relevanz der kanalübergreifenden KPI herbeigeführt werden.

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- Denn wenn sich alle Abteilungen über die Relevanz einer kanalübergreifenden KPI einig sind, ist es einfacher Budgets auf Basis dieser KPI von einem Kanal in den anderen zu shiften und das Denken in Silos wird abgebaut.

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Trackingkonzept & Implementierung: Schauen wir uns die Technik an. Wenn diese Kennzahlen dann gemessen werden, sollte in einem Audit auch genau geprüft werden, ob diese Messung auch korrekt erfolgt. In der Praxis kommt es gern mal vor, dass das bestehende Trackingkonzept veraltet ist oder Trackingcodes falsch implementiert wurden und dann falsche Werte liefern.

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- Man muss schon passende und korrekte Werte aus den Tools geliefert bekommen, ansonsten ist man „geliefert“ und vergibt Budgets falsch.

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Einheitliche Kampagnen-ID-Vergabe: Da das Datenmanagement für die unterschiedlichen Tools im Online-Marketing und die Vergabe von Kampagnen-ID‘s oft manuell erfolgt, schleichen sich hier gern Fehler ein. Deshalb ist es notwendig für alle involvierten Tools und Dienstleister einen durchgängigen, am besten automatisierten und integrierten „Datenkreislauf“ auf Basis eindeutiger Kampagnen-ID’s für alle Online-Kampagnen zu organisieren. So arbeiten bei der Messung des Erfolgs alle beteiligten Tools kanalübergreifend mit einem eindeutigen Schlüssel.

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- Gerade die falsche oder fehlende  Parametrisierung von Kampagnencodes sowie die nicht einheitlich geregelte Vergabe von Kampagnen-ID’s führen zu Lücken in der Erfolgsmessung und damit wiederum zu falschen Budgetallokationen.

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eindeutige Kampagnen-ID

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Marketing-Dashboards: Nun lassen sich manuell oder auch automatisiert die relevanten KPI der Tools sowie der Dienstleister in einem Marketing Dashboard zusammenfassen, mit den geplanten Zielgrößen/KPI vergleichen und so das weitere Budget datenbasiert allokieren. Ohne diese vorher genannten Schritte wird selbst das detaillierteste Marketing-Dashboard auf wackeligen Füßen stehen.

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Marketing-Dashboard Bsp. advertzoom

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Interpretation der KPI: Gibt es immer nur eine KPI aus einem Tool, die den Erfolg einer Kampagne misst? Eher nicht. Oft sind es verschiedene KPI aus verschiedenen Tools, die den Erfolg einer Kampagne abbilden. Richtig spannend wird es, wenn zwei verschiedene Tools den Erfolg einer Kampagne auf Basis einer gleichnamigen KPI mit unterschiedlichen Ergebnissen bewerten. Man vergleiche dazu die „Klicks“ einer Kampagne, gemessen mit einem Web-Analytics-Tool und einem AdServer. In der Regel weichen diese Werte voneinander ab (nicht > 10- 15 Prozent, sonst hat man ein technisches Problem), da unterschiedliche Tools auch unterschiedliche Messmethoden und –techniken verwenden.

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Neben den viel benutzten Web-Analytics-Tools wird nun in vielen Online-Marketing-Abteilungen der Einsatz von Customer-Journey-Tools diskutiert. Keine Frage, dass die Ergebnisse aus der Customer –Journey für die Budgetallokation höchst relevant sind. Gleichzeitig zeigen die Diskussionen mit Online-Marketing-Managern, dass gerade die Ergebnisse der Customer-Journey nicht einfach zu interpretieren und zu nutzen sind.

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- Hoffentlich hat man zur Interpretation der KPI aus den diversen Tools Profis im eigenen Digital-Analytics-Team oder erfahrene Digital-Analytics-Berater. Diese beurteilten dann die Zahlen und schlagen mögliche Handlungsanweisungen vor.

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Integriertes Online-Marketing-Management: Nach Durchführung des aufgeführten Maßnahmenplans kann man mit hoher Sicherheit sagen, dass die Fehlallokationen des Budgets minimiert wurden. Gelingt es dabei gerade beim Kampagnencode-Management und bei der einheitlichen Kampagnen-ID-Vergabe einen hohen Automatisierungsgrad zu erreichen, hat man die Grundlage für ein kanalübergreifendes und flexibles Online-Marketing-Management gelegt. Damit werden Budgets auf Basis von validen Erfolgsmessungen und Interpretationen optimal vergeben und kann auf Änderungen und neue Werbeformen rasch reagieren.

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Was sagen denn unsere Markt-Analysten wie Forrester Research dazu? „Marketer werden künftig über ihre Budgetentscheidungen innerhalb des Kontexts eines integrierten ,Systems‘ nachdenken [müssen] statt jeden Kanal, jedes Werbemittel oder die Ausgaben für Technologie isoliert zu betrachten” schreibt z.B. Forrester Research in 2012 in seinem „Digital Media Buying Forecast, 2012 to 2017“.

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Stimmt, anders wird es wohl nicht gehen.

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weitere Informationen: Roadmap-Präsentation auf Slideshare


am 16. April 2014 unter Analytics

Link storm: Big Data, Customer Journey, Google Universal Analytics, and Mythbusters

Is the Big Data just a hype? Or is it that important? Quartz compared how often it was mentioned in conference calls and investor presentations. Stunning:
http://qz.com/151109/proof-that-big-data-is-one-of-the-most-overused-corporate-buzzwords-of-2013/

And if you are unfamiliar with big data but have to deal with it soon, here’s some guidelines for marketeers:
http://www.themeasurementstandard.com/2013/11/untangle-the-data-hairball-five-steps-to-harness-the-power-of-big-data.html

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The next buzzword is Customer Journey: It’s a term with lots of different meanings. Does it include all traffic sources or just paid marketing activities, device switches, offline touchpoints as well?

Here’s Google’s take:
http://analytics.blogspot.de/2013/11/full-customer-journey-three-lenses-of.html

And they refer to this great article on Harvard Business Review:
http://blogs.hbr.org/2013/06/measurement-in-a-constantly-connected-world/

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And the third: Universal Analytics. Cardinal Path’s Stéphane Hamel looks at UA as a tool and explains what set of other tools is needed for successful web or digital analytics.
http://www.cardinalpath.com/using-universal-analytics-to-advance-digital-maturity/

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And one for the weekend: “What Marketing/Analytics Can Learn from Mythbusters” by Web Analytics Demystified’s Tim Wilson.
http://tim.webanalyticsdemystified.com/?p=2371


am 29. November 2013 unter Analytics, Link Storm, Markt

Link storm: News on Do-Not-Track, optimize service emails, gain skills to use data, and meet an old friend

News on Do-Not-Track: Californian parliament passed a law on online privacy requiring all website operators to (a) disclose if and which other parties may collect personally identifiable information on a website and (b) state the website’s reaction to DNT and other opt-out mechanisms:
http://www.hldataprotection.com/2013/09/articles/consumer-privacy/new-california-law-to-require-additional-web-privacy-policy-disclosures/

The bill itself and its legal status can be found here.
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Most organizations measure the impact of or even test the effect of marketing emails and newsletters. A second type of emails is often forgotten, although testing and optimizing meets an already engagement segment of users: all kind of service emails like update emails, account creation, account confirmation or even receipts.
http://tomtunguz.com/wasted-emails

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This “[...] more than 80% of employees collect data or use data for decision making.” Even in fields like manufacturing more than 50% “undertake at least some knowledge work”. Versus “In fact, only 38% of employees have the skills and judgment to use data for decision making. The rest either blindly trust data regardless of its quality, or they are overly skeptical and ignore sound analysis altogether and go with their guts.” Ouch! This is not only about tools - it’s about training and experience!
http://blogs.hbr.org/2013/08/it-has-to-deliver-great-tools/

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What are the keys to successful web analytics? Valentina Barzakova, web and financial analyst at Dubizzle (Disclaimer: a former colleague of mine), describes the big obstacles, organizational requirements, and the future of web analytics:
http://blog.atinternet.com/en/index.php/2013/06/07/inside-at/portrait-valentina-barzakova-web-and-financial-analyst-dubizzle/1370


am 27. September 2013 unter Analytics, Link Storm, Markt

Link storm: Speed up dashboards, be part of social media, watch your competitors, and be trustworthy

Dashboards without “insights”. Web Analytics Demystified’s Tim Wilson on why it is a bad idea to put recommendations on dashboards. Thought provoking:
http://tim.webanalyticsdemystified.com/?p=2323

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Are social media managers becoming obsolete? Social media skills are not. More and more positions are exposed to clients directly:
http://qz.com/120997/social-media-jobs-are-no-longer-booming-but-the-skills-are-just-as-important/

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Social media is becoming a more and more important tool for strategic marketing. Because more and more social media is used to share opinions about products and brands. Sounds obvious? Are you monitoring it constantly?
https://www.globalwebindex.net/products-advocacy

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Is your main KPI revenue or ROI or EBITDA? They’re good KPIs for sure. But sometimes you want to achieve something else. Sometimes you want to rule. And even if not: it is a good idea to watch your competitors closely:
http://tomtunguz.com/best-metric

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Data Privacy: It’s not about sharing or keeping it to yourself. It is about who you trust enough to share to:
http://michele.webanalyticsdemystified.com/2013/09/data-privacy-its-not-an-all-or-nothing.html


am 13. September 2013 unter Analytics, Link Storm

Link storm: Having data makes you a hoarder - using data makes you a champ

“Based on the study of hundreds of organizations and data collected through the Online Analytics Maturity self-assessment, we can confirm the lack of a systematic, proven methodology is the biggest impediment to developing a culture of digital analytics

Cardinal Path’s Stéphane Hamel is addressing this issue with a workshop at this year’s eMetrics.

Self-assessments using for example the Online Marketing Maturity Model and workshops by external consultants will help you to become data-aware and data-informed. Or just stay behind.

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Standing on the shoulders of dwarves: Nesta analysed the UK market to see if

“businesses [are] making the most of [online data] Or are [...] missing out on the opportunities of online data”.

The majority ist still lacking the understanding and capabilities to make use of the data they have. Fortunately there are giants to learn from as well: the “datavores“.
http://www.nesta.org.uk/areas_of_work/economic_growth/assets/features/rise_of_the_datavores_report
(via the GA blog)

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The reasons for “missing out” are manifold: Missing the knowledge about “what data is needed”, missing the capabilities to collect the data, being short on analysts with an understanding of both the data and the market, or just being traditional company trying hard to find a course through online waters.

This is a shameless self-promotion, but: We can help. We have done this before for lots of companies of different industries in several countries.

http://www.contentmetrics.de/en/

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And the last link is about generating even more data by A/B testing. To quote Google’s Mr. Kaushik: “It is faster to fail and learn then wait for an ‘industry case study’.” If you don’t do it right it is easy to fail as well, though. How to do it right then?
http://www.zoommetrix.com/optimization/important-planning-process-and-methodology-for-ab-testing/


am 22. Februar 2013 unter Link Storm, Markt

Tools, Tools, Tools!

Wenn in Unternehmen von Web Analyse gesprochen wird, geht es vorrangig um Tools. Eines vorweg: Sie haben alle Stärken, Schwächen und eine große Featureliste. An diese Tools ist der Begriff “Web Analytics” eng geknüpft, was zunächst einmal logisch erscheinen mag, denn es sind eben die Tools, welche die Daten letztendlich liefern. Zunächst, wie bereits erwähnt, scheint also nichts falsch an diesem Verständnis zu sein.

Doch genau in diesem Verständnis liegt ein beträchtliches Risiko für den Geschäftserfolg, oder zumindest für die erforderliche Optimierung des Geschäftsmodells.

Um Online Geld zu verdienen, benötigen Sie eine Webseite. Um diese Seite existiert ein ganzes Konglomerat von Prozessen und Strategien, damit das funktioniert. Und um Online mehr Geld zu verdienen, benötigen Sie Daten und Fakten, auf die Sie Ihre Entscheidungen und Maßnahmen stützen können. Diese Daten soll Ihnen die Web Analyse liefern. Doch damit auch Diese funktioniert, braucht es ebenfalls Prozesse und Strategien. Hinzu kommt noch ein Faktor, der oft viel zu wenig Beachtung findet, obwohl er definitiv am wichtigsten ist: Der Mensch.

Die meisten Unternehmen haben (teure) Tools im Einsatz, mit deren Verwendung häufig niemand richtig vertraut ist, oder der Web Analyst ist noch nicht einmal eine Vollzeitstelle wert. Natürlich gibt es auch die positiven Beispiele, in denen Teams an Datenanalyse und Methoden arbeiten. Letztere sind - zumindest in Deutschland - doch eher unterrepräsentiert.

Wenn Sie Ihr Online Geschäftsmodell also dahingehend optimieren wollen, mehr Geld zu verdienen, indem Sie für eine höhere Kundenzufriedenheit, besseres Targeting oder effizientere Kampagnen sorgen, dann kommen Sie nicht daran vorbei, sich der Herausforderung zu stellen, die Web Analyse nicht als Tool, sondern als geschäftskritischen Prozess zu begreifen und diesen strategisch dahingehend auszubauen, dass er einen direkten Einfluss auf Strategieentwicklung und Entscheidungen hat, denn faktenbasiertes Management schlägt bekanntermaßen das Bauchgefühl.

Es müssen also bereichsübergreifende Prozesse definiert werden. Weiterhin sollte gelten, je früher Analysten in Entscheidungen und Planungen eingebunden sind, desto besser. Idealerweise sitzen sämtliche Beteiligte am Anfang eines Projekts zusammen, sei es nun der Relaunch einer Seite oder die Planung einer neuen Kampagne. So kann sichergestellt werden, dass Anforderungen auch entsprechend umgesetzt werden können. Erst wenn dieser Entwicklungsschritt erfolgreich vollzogen wurde, wird die Web Analyse ihr volles Potential entfalten können, um Ihr Geschäftsmodell, Ihre Entscheidungen und Strategien effektiv zu verbessern.


am 3. Dezember 2012 unter Analytics

Link storm: The value of a Like, Social B2B Marketing, and 40 other Marketing Insights

“How to calculate the value of a like?” Dan Zarrella has given the (an) answer - and then the discussion started. If you are into social media marketing the article and the comments are a must read:
http://blogs.hbr.org/cs/2012/11/how_to_calculate_the_value_of.html

And here is an elaborated answer “How to not measure the value of a like” (via Measurement Standard):
http://thebrandbuilder.wordpress.com/2012/11/27/how-not-to-measure-the-value-of-a-like/

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Using LinkedIn as a marketing platform? Then you may be interested in their company pages redesign and how to utilize it:
http://www.btobonline.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/20121024/SOCIAL0103/310249997/linkedin-redesigned-pages-even-more-business-friendly

Disclaimer: Philips - one of the chosen examples - is a client of contentmetrics.

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Eloqua (in the marketing automization business) and JESS3 (an infographic design company) have created 40 “Modern Marketing Insights” graphs on topics like social media referrals, the best time to send emails, and - of course - the value of marketing automization:
http://www.eloqua.com/resources/marketing-insights/

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Yet another web analytics maturity model. This time revolving around the question “what business problem is being asked to solve?”
http://www.zoommetrix.com/online-strategies/digital-analytics-roadmap-2013/

My choice would still be Mr. Hamel’s Online Analytics Maturity Model (OAMM), which uses a multi-dimensional approach to evaluate the status quo and guide you to areas of improvement:
http://www.cardinalpath.com/oamm/introduction/

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The power of empirical evidence and predictive analysis? You can win Rock-Paper-Scissors! Why should you care? RPS is like a simple market. If you feel like a small player in a big market, without a chance to impact that market, then you have to rely on luck. But if you understand the underlying motives of the people who form that market you can choose a winning strategy…
http://blog.asmartbear.com/rock-paper-scissors.html


am 30. November 2012 unter Analytics, Link Storm, Markt

Link storm: Free Adobe TagManager, the mobile future, and the danger of social networks

Early last month Google announced their free Tag Manager. Now Adobe is joining by giving away the Adobe TagManager to SiteCatalyst clients for free. Web Analytics Demystified’s Eric Peterson has the pro’s and con’s:
http://blog.webanalyticsdemystified.com/weblog/2012/11/the-evolving-tag-management-marketplace.html

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The future will be mobile, but what is the future of mobile? The Business Insider collects different angles from Forbes to Mashable:
http://www.businessinsider.com/bii-mobile-insights-what-is-the-future-of-mobile-2012-10

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Talking to your customers on social networks is strengthening the connection between you and them, it is insightful, difficult - and sometimes dangerous! Here is an example how to prevent the unfolding disaster of just one (very inappropriate) tweet (via the Measurement Standard):
http://simplymeasured.com/blog/2012/10/04/kitchenaid-twitter-mistake-analytics/

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Segmentation is already a common feature in Web Analytics tools. Calculating your own metrics is available in lots of them as well. Building calculated metrics based on segments is not. Webtrekk - taking pride in its segmenting and filter capabilities - is one of very few. Now Discover joins with a bang, offering a tight integration of segments and calculated metrics:
http://kevin.webanalyticsdemystified.com/2012/10/new-calculated-metrics-in-adobe-discover/

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iOS6 will use Google’s safe search, removing the keyword from the referrer. The result is an ever increasing lack of accuracy in your search keyword reporting. And an increasing amount of “Keyword Unavailable”, “Keyword not provided”, etc. line items.
http://searchengineland.com/ios-6-removes-all-google-search-referer-data-134560

According to StatCounter iOS has a market share of 40% in Europe and 50% in North America (Mobile OS, October 2012). Google is used in more than 90% of mobile searches in both regions.


am 2. November 2012 unter Analytics, Link Storm, Markt
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Big Data, der große Vorteil?

Besuchen Sie heute die Webseiten großer IT Dienstleister dauert es nicht lange, bis Ihnen das erste Mal der Begriff “Big Data” begegnet, meistens begleitet durch viele bunte Buzzwords und Illustrationen, die Ihnen den globalen Datenverkehr näher bringen sollen. Dem Trend kann man sich schwer entziehen, denn auch namhafte Magazine schreiben mittlerweile in regelmäßigen Abständen über den neuen heiligen Gral, der dem, der ihn einsetzt zwar keine Unsterblichkeit verleiht, wohl aber enorme Wettbewerbsvorteile bringt. Nun, glauben Sie nicht alles was Sie lesen, denn das ist noch nicht einmal die halbe Wahrheit.

Es ist erst Mal nichts weiter, als eine große Menge unstrukturierter Daten. So, da haben Sie nun Ihren riesigen Datenhaufen, der für Ihr Geschäft unschätzbare Vorteile bringen soll. Da liegt er nun und tut genau folgendes für Sie und Ihr Business: Nichts.

Das umfangreiche Sammeln von Daten hat noch keine Vorteile für Sie. Im Gegenteil, Sie müssen erst einmal die nötige IT Infrastruktur dafür bereitstellen. Bevor Sie auf den „Big Data Zug” aufspringen wollen, sollten Sie sich also zuerst bewusst machen, was Sie denn gegenwärtig schon mit den Daten, die Sie sammeln machen. Nutzen Sie diese für die Entscheidungsfindung? Werden diese nur reportet oder auch analysiert? Herrscht in Ihrem Unternehmen eine „Data Driven Culture“ oder entscheidet die höchste Hierarchieebene aus dem Bauch heraus und lässt dies mit entsprechenden Reports „untermauern“?

Wenn Sie heute Daten aus Ihrem Onlineshop sammeln und in den Reports auch Daten aus dem Data Warehouse haben wollen, dann ist so etwas natürlich möglich. Daten sammeln ist nur eine Seite der Medaille, aus den Daten sinnvolle Entscheidungen und Strategien ableiten, ist die für Sie wesentlich wichtigere, andere Seite. Denn was bringt ihnen das beste Tool, die präzisesten Daten, wenn Sie damit hinterher nichts weiter tun, als diese – am besten automatisiert – durch die Abteilungen Ihres Unternehmens zu schicken, wo diese dann höchstens kurz Beachtung finden, weil sie sich auf einem iPad einfach so gut machen?

Big Strategy!

Wenn also die Unternehmenskultur bei Ihnen nicht bereits darauf ausgelegt ist, basierend auf Daten und Fakten zu entscheiden, wird Ihnen auch Big Data keinen Vorteil bringen. Zuerst muss also eine Veränderung, in manchen Fällen sogar schon ein Kulturbruch vollzogen werden, um wirklich in der total vernetzten Welt zu bestehen, denn Datenanalyse ist selbstverständlich kein nice-to-have, sondern entscheidend, wenn es darum geht, Marketingstrategien oder zielgenaue Angebote zu entwickeln. Das Potenzial dafür haben Sie sicher bereits, nutzen Sie es! Sehen Sie in Big Data kein Allheilmittel, es hebelt ihre Möglichkeiten der Analyse aber in eine neue Dimension, wenn Sie es richtig einsetzen und darauf basierend entscheiden.


am 29. Oktober 2012 unter Analytics, Markt

Link storm: Linktracking, the state of Web Analytics, Mobile, Testing

Tracking with onClick versus onMouseDown: onMouseDown tracks 1.7 clicks for every click tracked with onClick. Timing? Browser issues?
http://www.cardinalpath.com/experiment-onclick-vs-onmousedown-event-tracking-in-google-analytics/

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How to do Web Analytics? A simple but insightful framework by Avinash Kaushik, covering the steps of Data Capture, Data Reporting, and Data Analysis.
http://www.kaushik.net/avinash/web-analytics-consulting-framework-smarter-decisions/

The state of global digital marketing: what’s happening right now, outlook, and trends.
http://blogs.adobe.com/digitalmarketing/digital-marketing/q2-2012-global-digital-advertising-update-and-emerging-trends/

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Do you have a strategy for Mobile - and do you need one?
http://www.zoommetrix.com/mobile-analytics/screening-through-mobile-metrics/

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Adobe Test&Target: 5 tips to improve your testing skills.
http://blogs.adobe.com/digitalmarketing/personalization/conversion-optimization/top-5-testtarget-power-user-tips/

Google Analytics boosts it’s testing abilities (aka “Content Experiments”):
http://analytics.blogspot.de/2012/07/making-google-analytics-content.html


am 27. Juli 2012 unter Analytics, Link Storm

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