Customer Journey: Whitepaper zu Marktübersicht und Toolauswahl

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Mit diesem Artikel endet unsere Artikelreihe zum Thema “Customer Journey”. In den vergangenen Wochen haben wir in mehreren Beiträgen hier im Blog und in zwei Webinaren das Themenfeld Customer Journey aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und Ratschläge gegeben, wann eine genauere Analyse fruchtbar ist und welche Werkzeuge dazu zur Verfügung stehen.

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Fazit

Die Notwendigkeit, die verschiedenen Marketing-Kanäle effizient aufeinander abzustimmen, um die potentiellen Kunden jeweils am richtigen Ort mit der richtigen Message zu erreichen, ist durch die Vielfalt der möglichen Kontaktpunkte und die Auffächerung in immer kleinere und speziellere Zielgruppen heutzutage wichtiger denn je.

Die klassische Online-Marketing-Welt stößt immer wieder auf das Problem, dass Werbepartner und Agenturen immer nur Ausschnitte aus der Marketingkommunikation kennen und dass die bestehende Datenlandschaft aus Web-Analyse und Business Intelligence die Wechselwirkungen zwischen Kommunikationswegen nicht ausreichend beleuchten können.

Aus diesem Grund haben sich in den letzten Jahren auf der einen Seite die Web-Analyse-Tools in Richtung Multi-Channel-Analysen weiterentwickelt. Und auf der anderen Seite haben sich Hersteller am Markt platziert, die diese Lücken mithilfe der sogenannter Customer-Journey-Analysen - entweder als Tool oder als Dienstleistung - schließen.

Da dieser Markt noch relativ jung und wenig standardisiert ist, haben wir in mehreren Artikeln die wichtigsten Aspekte rund um Customer-Journeys zusammengefasst:

In zwei Online-Seminaren haben wir interessierten Unternehmen eine Prüfliste vorgestellt, die bei der Auswahl des richtigen Werkzeugs hilft und Entscheider in die Lage versetzt, Anforderungen zu schärfen, um mit den Herstellern auf Augenhöhe zu verhandeln.

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Whitepaper “Customer Journey”

Die Nachfrageseite mit typischen Anforderungen und Use Cases haben wir durch eine Umfrage unter den wichtigsten Playern auf diesem Markt und durch Produktpräsentationen durch die Hersteller ergänzt, um zusätzlich die Anbieterseite dieses Marktes zu überprüfen.

In einem über 40-seitigen Whitepaper haben wir unsere Erkenntnisse beschrieben. Neben den Erörterungen der verschiedenen Touchpoints, Konversionspunkten und Attributionsmodellen liefern wir eine schlaglichtartige Vorstellung der Hersteller und diskutieren,

  • wie ein Unternehmen testen kann, ob Customer-Journey-Analysen einen positiven ROI schaffen können,
  • ob ein spezialisiertes Customer-Journey-Tool, die Erweiterung der bestehenden Web-Analyse-Lösung oder eine statistische Auswertung die bessere Wahl ist und
  • welche organisatorischen Herausforderungen zu beachten sind, bevor Customer-Journey-Daten fruchtbar gemacht werden können.

Eine Entscheidung für ein Customer-Journey-Tool bedingt Einführungskosten und eine Anpassung der Marketingprozesse. Daher sollte ein einmal gewähltes Tool möglichst zukunftssicher sein. Daher stehen am Ende des Whitepapers unsere Prüffragen für die Tool-Auswahl, die Marketingverantwortliche unterstützen, die eigenen Anforderungen so zu definieren, dass die Stärken und Fallstricke der einzelnen Tools im Gespräch mit den Herstellern zutage treten.

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Haben Sie Fragen zu Customer-Journeys oder haben wir Ihr Interesse geweckt? Sprechen Sie uns an!

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am 2. Juli 2014 unter Analytics, Markt, advertzoom

Link storm: KPI frameworks, partnering your “golden” metric, social media trategies for unsexy products and some internet trends this year

Some valuable thoughts from Thomas Baekdal on the KPI frameworks for brands and media and how external trends is the BFF metric that you can compare with your internal trends.

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Once you know what to measure, you can turn to the newest article from Mr. Kaushik about how critical it is to give context to your simple reporting. If you have to have one “golden” metric, you cannot fully discover its valuable insight if you don’t pair it with an “adjacent” or “BFF” metric to identify if you are really on the right track.

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A very extensive report on SlideShare about the key internet trends for 2014.

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Another interesting customer purchasing prediction within the next 30 days from Mr. Kevin Hillstrom:

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comScore Media-Metrix Multi-Platform insights showing that about two-thirds of the UK Travel category visitors accessed content via mobile devices in January 2014.

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Recommended strategies on how to sell unsexy products on Social Media visualized in an infographic.


am 30. Mai 2014 unter Analytics, Link Storm, Markt

Customer Journey: Touchpoints, Touchpoints, Touchpoints

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Kunden im Netz sind kreativ und die Interaktionsmöglichkeiten mit eigenen Bannern, Newslettern oder der Website sind unzählig.

Um so wichtiger ist es, zu entscheiden, welche Touchpoints in die Customer-Journey aufgenommen werden sollen und können. Die drei Eckpunkte dabei sind Vollständigkeit, Übersichtlichkeit und technische Realisierbarkeit.

Eine vollständige Abbildung aller Interaktionen ist mit den üblichen Visualisierungs- und Analysewerkzeugen der digitalen Analyse zwar möglich. Die Übersichtlichkeit und damit die Möglichkeit intuitiv und schnell Insights zu erlangen ist aber gering und wir betreten das Feld der statistischen Analysen und der BI. Es geht also darum, die wichtigen Nutzerinteraktionen zu identifizieren und so detailliert wie nötig zu erfassen – aber eben auch nicht detaillierter!

Dazu kommt, dass nicht immer alle Interaktionen messbar sind oder zwar messbar sind, aber nicht der Customer Journey eines Nutzers zugeordnet werden können. Deshalb sollen an dieser Stelle verschiedene Kanäle kategorisiert und deren Besonderheiten aufgezeigt werden.

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Paid & Organic

Üblicherweise ist es unstrittig, das Klicks auf Werbemittel, seien es Suchanzeigen, Newsletter oder Banner, in die Customer Journey gehören. Interessiert uns das Zusammenspiel mit organischen Traffic-Quellen, dann müssen noch organischer Suchmaschinentraffic, Social Media, andere Websites hinzukommen. Schwieriger ist die Entscheidung über Direkteinstiege: Viel Direct Traffic kann ein Zeichen für eine starke Marke sein. Es kann aber auch ein Effekt von Offline-Werbung sein, eine Datenschutzmaßnahme – wie z.B. von Yahoo! – oder die Fortsetzung eines Besuchs mit einem anderen Device sein. Die Einbeziehung von Direct Traffic erhöht die Vollständigkeit, senkt aber die Verständlichkeit der Customer Journey.

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Ads & Content

Die Einstiege von anderen Websites und gerade auch von sozialen Netzwerken lassen sich noch weiter verfeinern: Kommt ein Besucher von einer Website durch ein dort platziertes Werbemittel, durch in den organischen Content eingebettete Links oder durch Content-Marketing, also von uns dort veröffentlichten Beiträgen. Besonders bei sozialen Netzwerken stellt sich diese Frage: Wurde der Besucher durch unsere eigenen Posts überzeugt oder durch die Posts anderer Mitglieder – also in einem uns unbekannten Kontext?

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Click & View

Die Schwierigkeit, einen Klick zur eigenen Webseite zu erfassen und einer Traffic-Quelle zuzuordnen, ist überschaubar. Wollen wir zudem auch noch den View bzw. die Impression in die Customer-Journey aufnehmen, stoßen wir schnell an die Grenzen des technisch machbaren. Für Display-Werbung z.B. ist eine Integration der Post-View-Messung meist möglich. Bei Mailings ist die Messung und Analyse von Öffnungen Standard. Am anderen Ende der Machbarkeitsskala stehen soziale Netzwerke: Wie oft ein potentieller Kunde bei einem anderen Mitglied einen Link zu unserer Site gesehen hat oder wie oft das passieren musste, bis ein Klick erfolgte, ist von außen nicht messbar.

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Online & Offline

Neben online verfügbaren Touchpoints kann ein potentieller Besucher auch offline mit der eigenen Marke in Berührung kommen. Die Einbeziehung von Offline-Touchpoints in eine Customer-Journey stellt eine ungelöste Herausforderung dar. Den einfachsten Fall stellen offline veröffentlichte Vanity-URLs, QR-Codes oder online einlösbare Gutscheine dar. Mit einer exzellenten Verzahnung von CRM- und Web-Analyse-Systemen lassen sich auch verschickte Kataloge oder Briefe erfassen. Und TV-Werbung ließe sich immerhin noch über die Uhrzeit zuweisen. Aber eine Post-View-Messung von Plakaten oder Anzeigen ist (noch) Zukunftsmusik – wenn auch die Verbreitung von NFC und anderen mobilen Technologien solche Szenarien immerhin denkbar erscheinen lassen.

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Extern & Intern

Eine letzte wichtige Unterscheidung ist die nach der Bedeutung von internen Touchpoints. Bislang ging es immer um Interaktionsmöglichkeiten außerhalb der eigenen Site. Ein Unternehmensblog kann aber genauso ein wichtiger Schritt zur Konversion sein, wie ein externes Banner. Und wenn wir ein erklärungsbedürftiges Produkt haben, ist es eventuell elementarer Bestandteil der Customer-Journey, dass es vor dem Kauf zwei Besuche auf der eigenen Webseite gibt. Es kann je also aufschlussreich sein, neben externen Touchpoints auch interne, wie „hat die Abo-Bedingungen/Payment Plans gesehen“ oder „hat die Produktspezifikationen gelesen“ als weitere Schritte aufzunehmen.

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Fazit

Am Ende wird immer ein Kompromiss dessen stehen, was gewollt ist und was mit den am Markt verfügbaren Möglichkeiten machbar ist. Nichtsdestotrotz beginnt die Customer-Journey-Messung damit, dass wir uns klar werden, welche Touchpoints wir eigentlich in welchem Detaillierungsgrad wichtig finden und welche technisch messbar sind.

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am 13. Mai 2014 unter Analytics, advertzoom
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Neue Website

Unsere neue Website ist live! Wie im Februar schon angekündigt, präsentieren wir uns in einem aufgeräumten und klar fokussierten neuen Auftritt, der die am häufigsten aufgerufenen Bereiche in den Vordergrund stellt, weniger relevanten Content dagegen kürzt oder streicht. Im Zuge dessen - Leser dieses Blogs werden dies wissen - sind unsere zwei Blogs nun unter smartmetrics zusammengefasst.

Über Feedback und Anregungen freuen wir uns natürlich. Jetzt aber, ohne weitere Umschweife, der Link zur neuen www.contentmetrics.de.


am 12. Mai 2014 unter Analytics, Markt

Neue Studie im Online-Marketing: Budgetverschwendung liegt zwischen 20%-40%

Re-Post von unserem Schwesterblog auf contentmetrics.de. Wir werden in den nächsten Tagen beide Blogs unter smartmetrics.de zusammenführen.

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Roadmap zur Verhinderung der Verschwendung

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„Fünfzig Prozent bei der Werbung sind immer rausgeworfen. Man weiß aber nicht, welche Hälfte das ist.“ Dieses Zitat von Henry Ford kennt jeder, der mit Werbung zu tun hat. Rausgeworfenes Budget sollte gerade im Online-Marketing der Vergangenheit angehören. Man kann doch den Erfolg einer Online-Kampagne jederzeit messen und mit den geplanten Steuerungsgrößen (KPI) vergleichen. Und dann das niederschmetternde Ergebnis aus einer Studie (Juli 2013) der eprofessional GmbH unter 123 Online Experten: „Marketingbudgets werden nicht sinnvoll investiert!“.

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Bis zu 40 Prozent beträgt der Budgetanteil, der im Online-Marketing nicht sinnvoll eingesetzt wird, urteilen die gefragten Marketing-Experten. Drei von zehn Befragten nehmen an, dass 20 bis 30 Prozent der Marketingbudgets nicht zielführend ausgegeben werden, 26 Prozent schätzen den Anteil auf 10 bis 20 Prozent. Und jeder Fünfte geht davon aus, dass sogar 30 bis 40 Prozent der Werbegelder nicht effizient eingesetzt werden.

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Laut der Studie liegen die Gründe im

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  • Lückenhafte Erfolgsmessung
  • Kundendaten werden nicht ganzheitlich betrachtet
  • Falsche Beratung von Agenturen/Dienstleistern
  • Verantwortliche verteidigen ihre Budgets (Denken in Silos)
  • Technische Systeme sind nicht integriert
  • Es fehlt eine Dach-Strategie
  • Mangelnde Kenntnis der Möglichkeiten, Kanäle, Technologien usw. bei den Entscheidern
  • Zu viele Player (viele Köche verderben den Brei)-

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Interessanterweise spiegeln die genannten Gründe für die Budgetfehlallokation den Status des Online-Marketings wider. Historisch gewachsen (z. Bsp. Googles Start in 1998 und Facebook Jahre später der Beginn in 2004) hatten Online-Marketing-Manager eigentlich gar keine Chance ihre Systeme und Dienstleister zu integrieren. Deshalb hinkt auch die integrierte Erfolgsmessung der Kanäle und der Webseiten hinterher und es fehlt manchmal an einer Dachstrategie.

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Status Online-Marketing: In der Praxis findet man in der Regel immer 1-2 Web-Analyse-Tools (z.B. Google Analytics, Adobe SiteCatalyst, Webtrekk etc.), ein angedachtes oder (fast-) eingeführtes Customer-Journey-Tool (z.B. AdClear, Intelliad) sowie 2-3 Agenturen und Dienstleister vor. Mittendrin dann wie so oft Excel. Mit Excel werden die Tools und Dienstleister gemanaged sowie Dashboards mit Zahlen aus den Tools für das Management-Reporting erstellt. Unendlich zeitaufwändig, daraus eine ganzheitliche Online-Marketing-Budgetierung und -planung abzuleiten, die dann auch rasch und flexibel den Änderungen angepasst werden kann. Im Ergebnis braucht man sich also über die wenig sinnvoll vergebenen Budgets nicht sonderlich wundern.

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Schaut man sich die erwähnten Gründe für eine falsche Budgetallokation an, so kann man diese in folgende Bereiche gliedern:

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  • Technische Gründe
  • Organisatorische Gründe
  • Mangelnde Erfahrung/Ausbildung
  • Psychologische Gründe

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Die Praxis aus vielen Digital-Analytics-Projekten zeigt, dass sich die Gründe für die Budgetfehlallokationen im Online-Marketing durch eine umfassende Roadmap beseitigen lassen. Die wesentlichen Punkte der Roadmap sind:

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Trusted Advisor: Am einfachsten lässt sich die mangelnde Erfahrung durch Ausbildung und Schulungen beheben. Falls man sich nicht selbst als den Rockstar der Szene fühlt, bietet es sich  an einen Berater seines Vertrauens zu suchen. Als „Trusted Advisor“ kann er dann die oft neuen und innovativen Themen des Online-Marketings einordnen  sowie die Relevanz für das eigene Business-Modell erklären.
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- Empfehlenswert ist, sich in diesem Punkt eben nicht an einen Tool-Hersteller oder an Dienstleister, die von der Messung des Kampagnenerfolgs oder von der Aussteuerung von Media leben, zu wenden.

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Ganzheitliche Online-Marketing-Planung: Die Klärung und Definition der für das eigene Businessmodell relevanten Kanäle und Arten der Kampagnen bilden gleichzeitig die Grundlage für ein Online-Marketing „aus einem Guss“. Selbstverständlich sind die relevanten Kanäle sowie die Arten der Kampagnen nicht starr, sondern müssen ständig an den Kampagnenerfolg  angepasst werden. Und am Kampagnenerfolg hängt dann ja auch die Budgetallokation.
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- Die Player werden konsolidiert, Meinungen der Dienstleister korrigiert und gleichzeitig kann eine sinnvolle und ganzheitliche Kampagnen-Dach-Strategie entwickelt werden.

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Roadmap gegen Budgetverschwendung

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Einheitliche KPI-Definition: Wann ist eine Kampagne erfolgreich und bekommt mehr Budget? Wenn die Kampagnenziele erreicht werden. Kampagnenziele lassen sich sehr einfach durch zu erreichende Plan-Werte einer oder mehrerer KPI ausdrücken. Nun stellt sich die Frage: „Welche KPI sind denn nun die relevanten für das Controlling von Kampagnen und mit welchem(n) Tool(s) werden diese dann gemessen?“ Generell wird zwischen kanalübergreifenden (z.B. Konversionen) und kanalspezifischen (z.B. Fans im Social Media Kanal) KPI differenziert. Da in der Praxis auch schon mal das eine oder andere Missverständnis bzgl. der Relevanz und Interpretation von KPI auftauchte, muss abteilungs- oder kanalübergreifend ein Konsens gerade für die Relevanz der kanalübergreifenden KPI herbeigeführt werden.

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- Denn wenn sich alle Abteilungen über die Relevanz einer kanalübergreifenden KPI einig sind, ist es einfacher Budgets auf Basis dieser KPI von einem Kanal in den anderen zu shiften und das Denken in Silos wird abgebaut.

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Trackingkonzept & Implementierung: Schauen wir uns die Technik an. Wenn diese Kennzahlen dann gemessen werden, sollte in einem Audit auch genau geprüft werden, ob diese Messung auch korrekt erfolgt. In der Praxis kommt es gern mal vor, dass das bestehende Trackingkonzept veraltet ist oder Trackingcodes falsch implementiert wurden und dann falsche Werte liefern.

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- Man muss schon passende und korrekte Werte aus den Tools geliefert bekommen, ansonsten ist man „geliefert“ und vergibt Budgets falsch.

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Einheitliche Kampagnen-ID-Vergabe: Da das Datenmanagement für die unterschiedlichen Tools im Online-Marketing und die Vergabe von Kampagnen-ID‘s oft manuell erfolgt, schleichen sich hier gern Fehler ein. Deshalb ist es notwendig für alle involvierten Tools und Dienstleister einen durchgängigen, am besten automatisierten und integrierten „Datenkreislauf“ auf Basis eindeutiger Kampagnen-ID’s für alle Online-Kampagnen zu organisieren. So arbeiten bei der Messung des Erfolgs alle beteiligten Tools kanalübergreifend mit einem eindeutigen Schlüssel.

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- Gerade die falsche oder fehlende  Parametrisierung von Kampagnencodes sowie die nicht einheitlich geregelte Vergabe von Kampagnen-ID’s führen zu Lücken in der Erfolgsmessung und damit wiederum zu falschen Budgetallokationen.

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eindeutige Kampagnen-ID

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Marketing-Dashboards: Nun lassen sich manuell oder auch automatisiert die relevanten KPI der Tools sowie der Dienstleister in einem Marketing Dashboard zusammenfassen, mit den geplanten Zielgrößen/KPI vergleichen und so das weitere Budget datenbasiert allokieren. Ohne diese vorher genannten Schritte wird selbst das detaillierteste Marketing-Dashboard auf wackeligen Füßen stehen.

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Marketing-Dashboard Bsp. advertzoom

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Interpretation der KPI: Gibt es immer nur eine KPI aus einem Tool, die den Erfolg einer Kampagne misst? Eher nicht. Oft sind es verschiedene KPI aus verschiedenen Tools, die den Erfolg einer Kampagne abbilden. Richtig spannend wird es, wenn zwei verschiedene Tools den Erfolg einer Kampagne auf Basis einer gleichnamigen KPI mit unterschiedlichen Ergebnissen bewerten. Man vergleiche dazu die „Klicks“ einer Kampagne, gemessen mit einem Web-Analytics-Tool und einem AdServer. In der Regel weichen diese Werte voneinander ab (nicht > 10- 15 Prozent, sonst hat man ein technisches Problem), da unterschiedliche Tools auch unterschiedliche Messmethoden und –techniken verwenden.

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Neben den viel benutzten Web-Analytics-Tools wird nun in vielen Online-Marketing-Abteilungen der Einsatz von Customer-Journey-Tools diskutiert. Keine Frage, dass die Ergebnisse aus der Customer –Journey für die Budgetallokation höchst relevant sind. Gleichzeitig zeigen die Diskussionen mit Online-Marketing-Managern, dass gerade die Ergebnisse der Customer-Journey nicht einfach zu interpretieren und zu nutzen sind.

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- Hoffentlich hat man zur Interpretation der KPI aus den diversen Tools Profis im eigenen Digital-Analytics-Team oder erfahrene Digital-Analytics-Berater. Diese beurteilten dann die Zahlen und schlagen mögliche Handlungsanweisungen vor.

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Integriertes Online-Marketing-Management: Nach Durchführung des aufgeführten Maßnahmenplans kann man mit hoher Sicherheit sagen, dass die Fehlallokationen des Budgets minimiert wurden. Gelingt es dabei gerade beim Kampagnencode-Management und bei der einheitlichen Kampagnen-ID-Vergabe einen hohen Automatisierungsgrad zu erreichen, hat man die Grundlage für ein kanalübergreifendes und flexibles Online-Marketing-Management gelegt. Damit werden Budgets auf Basis von validen Erfolgsmessungen und Interpretationen optimal vergeben und kann auf Änderungen und neue Werbeformen rasch reagieren.

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Was sagen denn unsere Markt-Analysten wie Forrester Research dazu? „Marketer werden künftig über ihre Budgetentscheidungen innerhalb des Kontexts eines integrierten ,Systems‘ nachdenken [müssen] statt jeden Kanal, jedes Werbemittel oder die Ausgaben für Technologie isoliert zu betrachten” schreibt z.B. Forrester Research in 2012 in seinem „Digital Media Buying Forecast, 2012 to 2017“.

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Stimmt, anders wird es wohl nicht gehen.

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weitere Informationen: Roadmap-Präsentation auf Slideshare


am 16. April 2014 unter Analytics

Link storm: Big Data, Customer Journey, Google Universal Analytics, and Mythbusters

Is the Big Data just a hype? Or is it that important? Quartz compared how often it was mentioned in conference calls and investor presentations. Stunning:
http://qz.com/151109/proof-that-big-data-is-one-of-the-most-overused-corporate-buzzwords-of-2013/

And if you are unfamiliar with big data but have to deal with it soon, here’s some guidelines for marketeers:
http://www.themeasurementstandard.com/2013/11/untangle-the-data-hairball-five-steps-to-harness-the-power-of-big-data.html

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The next buzzword is Customer Journey: It’s a term with lots of different meanings. Does it include all traffic sources or just paid marketing activities, device switches, offline touchpoints as well?

Here’s Google’s take:
http://analytics.blogspot.de/2013/11/full-customer-journey-three-lenses-of.html

And they refer to this great article on Harvard Business Review:
http://blogs.hbr.org/2013/06/measurement-in-a-constantly-connected-world/

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And the third: Universal Analytics. Cardinal Path’s Stéphane Hamel looks at UA as a tool and explains what set of other tools is needed for successful web or digital analytics.
http://www.cardinalpath.com/using-universal-analytics-to-advance-digital-maturity/

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And one for the weekend: “What Marketing/Analytics Can Learn from Mythbusters” by Web Analytics Demystified’s Tim Wilson.
http://tim.webanalyticsdemystified.com/?p=2371


am 29. November 2013 unter Analytics, Link Storm, Markt

Link storm: News on Do-Not-Track, optimize service emails, gain skills to use data, and meet an old friend

News on Do-Not-Track: Californian parliament passed a law on online privacy requiring all website operators to (a) disclose if and which other parties may collect personally identifiable information on a website and (b) state the website’s reaction to DNT and other opt-out mechanisms:
http://www.hldataprotection.com/2013/09/articles/consumer-privacy/new-california-law-to-require-additional-web-privacy-policy-disclosures/

The bill itself and its legal status can be found here.
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Most organizations measure the impact of or even test the effect of marketing emails and newsletters. A second type of emails is often forgotten, although testing and optimizing meets an already engagement segment of users: all kind of service emails like update emails, account creation, account confirmation or even receipts.
http://tomtunguz.com/wasted-emails

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This “[...] more than 80% of employees collect data or use data for decision making.” Even in fields like manufacturing more than 50% “undertake at least some knowledge work”. Versus “In fact, only 38% of employees have the skills and judgment to use data for decision making. The rest either blindly trust data regardless of its quality, or they are overly skeptical and ignore sound analysis altogether and go with their guts.” Ouch! This is not only about tools - it’s about training and experience!
http://blogs.hbr.org/2013/08/it-has-to-deliver-great-tools/

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What are the keys to successful web analytics? Valentina Barzakova, web and financial analyst at Dubizzle (Disclaimer: a former colleague of mine), describes the big obstacles, organizational requirements, and the future of web analytics:
http://blog.atinternet.com/en/index.php/2013/06/07/inside-at/portrait-valentina-barzakova-web-and-financial-analyst-dubizzle/1370


am 27. September 2013 unter Analytics, Link Storm, Markt

Link storm: Speed up dashboards, be part of social media, watch your competitors, and be trustworthy

Dashboards without “insights”. Web Analytics Demystified’s Tim Wilson on why it is a bad idea to put recommendations on dashboards. Thought provoking:
http://tim.webanalyticsdemystified.com/?p=2323

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Are social media managers becoming obsolete? Social media skills are not. More and more positions are exposed to clients directly:
http://qz.com/120997/social-media-jobs-are-no-longer-booming-but-the-skills-are-just-as-important/

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Social media is becoming a more and more important tool for strategic marketing. Because more and more social media is used to share opinions about products and brands. Sounds obvious? Are you monitoring it constantly?
https://www.globalwebindex.net/products-advocacy

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Is your main KPI revenue or ROI or EBITDA? They’re good KPIs for sure. But sometimes you want to achieve something else. Sometimes you want to rule. And even if not: it is a good idea to watch your competitors closely:
http://tomtunguz.com/best-metric

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Data Privacy: It’s not about sharing or keeping it to yourself. It is about who you trust enough to share to:
http://michele.webanalyticsdemystified.com/2013/09/data-privacy-its-not-an-all-or-nothing.html


am 13. September 2013 unter Analytics, Link Storm

Link storm: Having data makes you a hoarder - using data makes you a champ

“Based on the study of hundreds of organizations and data collected through the Online Analytics Maturity self-assessment, we can confirm the lack of a systematic, proven methodology is the biggest impediment to developing a culture of digital analytics

Cardinal Path’s Stéphane Hamel is addressing this issue with a workshop at this year’s eMetrics.

Self-assessments using for example the Online Marketing Maturity Model and workshops by external consultants will help you to become data-aware and data-informed. Or just stay behind.

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Standing on the shoulders of dwarves: Nesta analysed the UK market to see if

“businesses [are] making the most of [online data] Or are [...] missing out on the opportunities of online data”.

The majority ist still lacking the understanding and capabilities to make use of the data they have. Fortunately there are giants to learn from as well: the “datavores“.
http://www.nesta.org.uk/areas_of_work/economic_growth/assets/features/rise_of_the_datavores_report
(via the GA blog)

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The reasons for “missing out” are manifold: Missing the knowledge about “what data is needed”, missing the capabilities to collect the data, being short on analysts with an understanding of both the data and the market, or just being traditional company trying hard to find a course through online waters.

This is a shameless self-promotion, but: We can help. We have done this before for lots of companies of different industries in several countries.

http://www.contentmetrics.de/en/

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And the last link is about generating even more data by A/B testing. To quote Google’s Mr. Kaushik: “It is faster to fail and learn then wait for an ‘industry case study’.” If you don’t do it right it is easy to fail as well, though. How to do it right then?
http://www.zoommetrix.com/optimization/important-planning-process-and-methodology-for-ab-testing/


am 22. Februar 2013 unter Link Storm, Markt

Tools, Tools, Tools!

Wenn in Unternehmen von Web Analyse gesprochen wird, geht es vorrangig um Tools. Eines vorweg: Sie haben alle Stärken, Schwächen und eine große Featureliste. An diese Tools ist der Begriff “Web Analytics” eng geknüpft, was zunächst einmal logisch erscheinen mag, denn es sind eben die Tools, welche die Daten letztendlich liefern. Zunächst, wie bereits erwähnt, scheint also nichts falsch an diesem Verständnis zu sein.

Doch genau in diesem Verständnis liegt ein beträchtliches Risiko für den Geschäftserfolg, oder zumindest für die erforderliche Optimierung des Geschäftsmodells.

Um Online Geld zu verdienen, benötigen Sie eine Webseite. Um diese Seite existiert ein ganzes Konglomerat von Prozessen und Strategien, damit das funktioniert. Und um Online mehr Geld zu verdienen, benötigen Sie Daten und Fakten, auf die Sie Ihre Entscheidungen und Maßnahmen stützen können. Diese Daten soll Ihnen die Web Analyse liefern. Doch damit auch Diese funktioniert, braucht es ebenfalls Prozesse und Strategien. Hinzu kommt noch ein Faktor, der oft viel zu wenig Beachtung findet, obwohl er definitiv am wichtigsten ist: Der Mensch.

Die meisten Unternehmen haben (teure) Tools im Einsatz, mit deren Verwendung häufig niemand richtig vertraut ist, oder der Web Analyst ist noch nicht einmal eine Vollzeitstelle wert. Natürlich gibt es auch die positiven Beispiele, in denen Teams an Datenanalyse und Methoden arbeiten. Letztere sind - zumindest in Deutschland - doch eher unterrepräsentiert.

Wenn Sie Ihr Online Geschäftsmodell also dahingehend optimieren wollen, mehr Geld zu verdienen, indem Sie für eine höhere Kundenzufriedenheit, besseres Targeting oder effizientere Kampagnen sorgen, dann kommen Sie nicht daran vorbei, sich der Herausforderung zu stellen, die Web Analyse nicht als Tool, sondern als geschäftskritischen Prozess zu begreifen und diesen strategisch dahingehend auszubauen, dass er einen direkten Einfluss auf Strategieentwicklung und Entscheidungen hat, denn faktenbasiertes Management schlägt bekanntermaßen das Bauchgefühl.

Es müssen also bereichsübergreifende Prozesse definiert werden. Weiterhin sollte gelten, je früher Analysten in Entscheidungen und Planungen eingebunden sind, desto besser. Idealerweise sitzen sämtliche Beteiligte am Anfang eines Projekts zusammen, sei es nun der Relaunch einer Seite oder die Planung einer neuen Kampagne. So kann sichergestellt werden, dass Anforderungen auch entsprechend umgesetzt werden können. Erst wenn dieser Entwicklungsschritt erfolgreich vollzogen wurde, wird die Web Analyse ihr volles Potential entfalten können, um Ihr Geschäftsmodell, Ihre Entscheidungen und Strategien effektiv zu verbessern.


am 3. Dezember 2012 unter Analytics

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