contentmetrics launcht das Marketing-Automation-Tool “advertzoom”

contentmetrics stellt zum 01.09.2010 sein neues Produkt “advertzoom” erstmalig einem größeren Kreis von Unternehmen vor.

Anläßlich eines Kundenevents von Adobe / Omniture stellt contentmetrics das Marketing-Automation-Tool “advertzoom” vor. Mit advertzoom können Marketiers wesentliche Aufgaben im Online-Marketing strukturiert und automatisiert abwickeln.

advertzoom verwaltet alle Informationen rund um Online-Marketing-Kampagnen in einer zentralen Datenbank und gewährt Nutzern kontrollierten Zugriff auf die Inhalte. Das Tool bietet eine vollständige Ablage aller digitalen Werbemedien (Digital Asset Management), eine strukturierte Kampagnenplanung in Form von Gantt-Diagrammen und vollständig automatisierte Exporte als E-Mail, Excel-Datei oder im CSV-Format. Damit stellt advertzoom das zentrale Reporitory für alle Online-Marketing-Maßnahmen dar.

Die wesentlichen Leistungsmerkmale von advertzoom sind dabei eine hoch flexible Strukturierung der Marketing-Kampagnen. Kampagnen können über Partner, Werbemittel, Links und Kanäle hierarchisch aufgebaut werden. Die Einzelelemente werden per Drag-und-Drop aus einem zentralen Repository in einer Kampagnenhierarchie abgelegt und bezüglich Schalt- bzw. Laufzeiten geplant. Anschließend übernimmt advertzoom die Generierung der Links und Trackingcodes sowie die für die Web-Analytics-Tools notwendigen Klassifizierungen des Kampagnentrackings vollautomatisch. Weiterhin können Agenturen und Partner entweder per E-Mail oder FTP automatisch benachrichtigt werden oder sie erhalten kontrollierten Zugrifff durch die integrierte Gruppen- und Benutzerverwaltung.

advertzoom zeichnet sich durch eine moderne Bedienoberfläche (Web-Browser, AJAX) und ein umfassendes  Rechtemanagement aus. Die Software-Lösung wird als ASP- bzw. SaaS-Lösung betrieben und ermöglicht damit einen schnellen Einsatz ohne ein umständliches IT- oder Technikprojekt.

Die Vorteile von advertzoom auf einen Blick:

  • Übersichtliche Online-Kampagnenverwaltung (mit Gantt-Darstellung)
  • Automatisierte Vergabe von Tracking Codes
  • Automatische Steuerung des jeweiligen Web-Analytics-Tools
  • Partnerverwaltung mit automatisiertem Versand der Werbemittel und dazu gehörender Links
  • Link-Management
  • Media-Asset-Management mit Vorschau
  • Auf Wunsch Integration von Drittanwendungen (z.B. Agentursysteme)
  • Import und Export bestehender Kampagnen
  • Mandantenfähig mit übersichtlicher Benutzer- und Rechteverwaltung

Die advertzoom-Lösung kann unter http://advertzoom.de abgerufen werden.

Für alle Fragen bezüglich Lizensierung wenden Sie sich bitte an Thomas Brommund oder Melanie Schmid.


am 1. September 2010 unter Analytics

Alles Neu macht der Mai bei Coremetrics

Im Mai hat Coremetrics ihre neue Version “Coremetrics 2010″ vorgestellt und seit 1.Juli ist sie live.  Tatsächlich verdient sie das Prädikat “neu” redlich. Es wurde nicht nur ein bisschen an der Optik gedreht, sondern wirklich das gesamte Produkt vollständig überarbeitet. Für mich sind die Highlights:

  • Vereinheitlichung der Oberfläche von Tools und Analytics
  • Bessere Durchgängkeit von Features wie zum Beispiel der Segmentierung und der Vergleiche
  • Deutlich spürbare Verbesserung der Performance
  • Einführung von Navigations-Tabs und einer “Workbench”
  • Automatisch generierte Insights und Optimierungsempfehlungen
Insights und Tabs in Coremetrics 2010

Insights und Tabs in Coremetrics 2010

Die Rückmeldungen unserer Kunden sind bisher durchwegs positiv. Das liegt daran, dass - soweit ein erster Blick hier ausreicht - nachgedacht und vor Allem an vielen Stellen zu Ende gedacht wurde. Natürlich sind kleinere Anfangsschwierigkeiten bei einer so großen Umstellung unvermeidbar, aber auch hier hat es den Anschein, als ob die Kräfte gut gebündelt sind und für schnelle Abhilfe sorgen.

Einigen Benutzern wird das vertraute Bedienkonzept und ein paar Funktionen aus Analytics 2009 fehlen. Prinzipiell waren Dinge früher ja immer besser, daher wurde von Coremetrics viel unternommen, um den Umstieg so sanft wie möglich zu gestalten. Das erfordert einen großen personellen Aufwand und auch Investitionen. Bei Coremetrics scheint man der Meinung zu sein, dass sich diese Investitionen in die Zukunft lohnen werden. Dieser langfristige Ansatz führt zu zufriedenen Anwendern und die Kunden von Coremetrics können dabei nur gewinnen.

Realtime Overview in Analytics 2010

Realtime Overview in Analytics 2010

Ein Punkt ist mir bei all der positiven Kritik aber doch aufgefallen: Datenhaltung und Export wurden grundlegend umgestaltet und erweitert, leider hat sich an den Import-Möglichkeiten fast nichts geändert. Es ist schade, dass es in der heutigen Zeit nicht möglich zu sein scheint, die Statistik in Coremetrics 2010 umfassend mit notwendigen Offline- und Detail-Daten anzureichern. Darüber sollte Coremetrics nachdenken und auch hier zu Ende denken.

Wenn Sie Coremetrics-Anwender sind, interessiert uns Ihre Meinung zur neuen Version. Welche Erfahrungen haben Sie im Vergleich “Alt gegen Neu” machen können?


am 9. Juli 2010 unter Analytics, Markt

Alles eitel Sonnenschein? NEG-Studie behauptet: Nur 27% der Unternehmen betreiben keine Webanalyse

Gerade mal ein gutes Viertel der deutschen Unternehmen (27%) verzichtet auf Webanalyse: So steht es in der NEG-Studie “Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk 2009“. Bevor wir beschreiben, warum wir an diesem Ergebnis unsere Zweifel haben, nennen wir einige weitere, interessante Ergebnisse der Studie. Sie beschreiben, wie deutsche KMUs mit dem Thema Webanalyse umgehen. Zum Beispiel:

  • Jedes zweite Unternehmen, das Webanalyse betreibt, setzt kostenfreie Werkzeuge zur Analyse der eigenen Webaktivitäten ein. Individuelle Lösungen werden von knapp 28% der Befragten genutzt.Lediglich 10% nutzen kostenpflichtige Standardlösungen.
  • Knapp zwei Drittel der Auswertungen werden wöchentlich oder monatlich durchgeführt.
  • Fast 70 Prozent der Befragten nutzen die gewonnenen Erkenntnisse zur Planung von Marketingaktivitäten und rund 16 Prozent zur Prozessoptimierung (es waren Mehrfachnennungen möglich). 30 Prozent ziehen die gewonnenen Informationen allerdings nicht zur fundierten Planung und Umsetzung weiterer Aktivitäten heran.
  • Handwerksunternehmen zeigen die größten Defizite bei der Webanalyse. Sie nutzen seltener als andere Branchen Analyse-Tools und setzen die gewonnenen Erkenntnisse aus den Analysen häufig nicht um. Die Handelsbranche wertet am häufigsten aus.
  • Unternehmen, die kostenpflichtige Standardlösungen einsetzen, führen “überdurchschnittlich häufiger“ Auswertungen durch als jene, die kostenlose oder individuelle Lösungen nutzen.
  • Die Handwerksbranche und die Industrie lagern die Pflege der Website überdurchschnittlich häufig vollständig an externe Dienstleister aus. In der Handelsbranche wird die Pflege des Internetauftritts
    oftmals einem IT-Verantwortlichen überlassen.

An der Studie “Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk 2009″ nahmen rund 3.262 Unternehmen teil. Auftraggeber war das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Glaubt man also dieser Studie, so hat die Web Analytics bei drei Viertel der Unternehmen Eingang gefunden - das wäre eine sehr erfreuliche Nachricht. Doch bezweifle ich aufgrund unserer täglichen Praxis, dass viele Unternehmen, die behaupten Web Analytics einzusetzen und zu nutzen, dies auch zielgerichtet tun. Diese Zweifel haben wir unter anderem deshalb, weil unserer Erfahrung nach die Auswertung und Durchführung der Web Analytics nach wie vor viel zu häufig in den Händen der IT liegt, die i. d. R. nicht die Businesstreiber sind.

Erheben die befragten Unternehmen relevante Kennzahlen? Führen sie sinnvolle Analysen durch, die anschließend zur einer Optimierung der Website führen? Die Antworten auf diese Fragen bleibt uns die Untersuchung schuldig. Auch die Autoren der Studie stellen hier einen Mangel fest: “Scheinbar ist der Mehrwert einer systematischen Auswertung der Online-Daten für die Ausarbeitung und Umsetzung verschiedener Online-Aktivitäten noch nicht für alle Unternehmen ersichtlich oder der zurückhaltende Einsatz dieser Tools auf fehlendes Know-how im Hinblick auf das Web Controlling zurückzuführen.” Doch die Studienbetreiber zeigen Verständnis: “Jedoch spielen auch hier zeitliche, personelle oder budgetäre Engpässe insbesondere bei kleineren Unternehmen eine nicht außer Acht zu lassende Rolle.”

Zudem legt eine  Untersuchung von OgilvyBrains, die in dieser NEG-Studie zitiert wird,  die Vermutung nahe, dass es mit der Webanalyse nicht zum Besten steht: Demnach weisen nicht nur KMU, sondern auch deutsche Top-Unternehmen Defizite beim Web Controlling auf. “Mehr als die Hälfte der teilnehmenden Unternehmen vernachlässigt demnach das Web-Controlling”, so das Fazit dieser Studie (für die Websites der 500 umsatzstärksten deutschen Unternehmen und die der Top-50-Banken unter die Lupe genommen wurden).

Wir schlagen vor, das Thema Webanalyse bei der nächste NEG-Studie etwas tiefer anzugehen. Dann kommt man womöglich zu dem Ergebnis, dass die “Webanalyse”, die Unternehmen angeblich betreiben, den Namen noch nicht verdient.


am 12. April 2010 unter Markt
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Warum man mehr als ein Web-Analytics-Tool braucht

Eine sehr wertvolle Diskussion stieß Eric Peterson kürzlich in seinem Blog “Web Analytics Demystified” mit dem Beitrag “The Coming Bifurcation in Web Analytics Tools” an. Er berichtet, dass in den USA immer mehr Unternehmen ihre kostenpflichtigen Webanalyse-Tools durch kostenlose Tools wie Google Analytics  ersetzen würden. (Dies schildert Peterson im Übrigen auf extrem vorsichtige Weise, mit jeder Menge Konjunktiv und Vorab-Beschwichtigungen - wohl, um niemandem zu nahe zu treten)

Einen der Gründe haben sich die Hersteller kostenpflichtiger Tools wohl selbst eingebrockt, so Peterson: “It turns out there are limits to the amount your average business user is willing to invest in learning web analytics tools.” Es scheint, als hätten die Hersteller von Highend-Systemen bei der Entwicklung immer besserer Tools die Aufnahmefähigkeit des durchschnittlichen Anwenders vergessen.

Heute gibt es zahlreiche leistungsstarke Systeme - die aber vielen Unternehmen und Usern zu unverständlich und kompliziert vorkommen. Google Analytics hingegen wird geschätzt, weil es aufgeräumt und schlank wirkt, seine Analysen besonders leicht verständlich. Dazu kommt, dass sich Google Analytics in den vergangenen Jahren gut entwickelt hat (und, so unsere Einschätzung, mit einigen kostenpflichtigen Tools durchaus konkurrieren kann).

Aber, mal ehrlich: Wenn es um eine umfassende Webanalyse geht, die alle Online-Geschäftsbereiche eines Unternehmens abdecken und zum Beispiel mit BI und CRM verknüpft werden soll, kann Google Analytics nicht die einzige oder erste Wahl sein.

Was tun? Halten wir fest: Manche User kommen mit Highend-Tools nicht zurecht und hätten gerne verständlichere WA-Tools und Reports. Die Unternehmen wiederum brauchen mächtige Web-Analytics-Systeme für ihr Business.

Peterson findet an einer Konstellation Gefallen, die auch wir sympathisch finden: Warum nicht beides einsetzen? Dann könnte man einerseits Mitarbeiter, die keine tief gehenden Datenanalysen für ihre tägliche Arbeit benötigen, mit einfachen Tools wie zum Beipiel Google Analytics versorgen. Und die Web-Analytics-Profis im Unternehmen könnten sich den umfangreichen Analysen anhand eines Highend-Systems widmen.

Peterson führt ebenfalls aus, dass die Gründe für diese “Zweiteilung” der Web Analytics im Wesentlichen in dem sehr unterschiedlichen Ausbildungs- und Kenntnisstand der Mitarbeiter liegen. Dies deckt sich ganz klar mit unseren Erfahrungen mit vielen unserer Kunden: Sofern ein Unternehmen denn überhaupt ein Team oder Verantwortliche für die Analyse einsetzt, so hat dieses Team grundsätzlich zwei wesentliche Herausforderungen:

  1. Kenntnisse in der Analyse von großen Datenbeständen und insbesondere von Web-Analytics-Daten
  2. Bedienung des eingesetzten Web-Analytics-Tools

Hersteller dieser Tools sind eher darauf konzentriert, beide Bereiche oben in ihren Trainings gezielt miteinander zu verknüpfen, da so natürlich der “hook in” beim Kunden viel größer ist. Anwenderunternehmen haben derzeit noch Schwierigkeiten zu verstehen, das man sowohl theoretische Grundlagen und Methodenkenntnisse als auch Softwarebedienfähigkeiten besitzen muss und verfallen immer wieder dem Fehler, nur die Bedienung eines Tools zu trainieren, ohne dass den Mitarbeitern die Grundlagen nahe gebracht werden. Merke: Auch wenn ich Microsoft Word perfekt bedienen kann, bin ich deswegen noch lange nicht der nächste Dan Brown.

Der Einsatz eines einfachen Tools kann das Dilemma etwas abmildern. Dadurch, dass Anwender nicht durch komplexe Bedienfunktionen “abgelenkt” werden, können sie sich mit der Methodik und den theoretischen Grundlagen vertraut machen und wachsen somit in die Webanalyse hinein. Der Appetit kommt beim Essen und irgendwann wird der Anspruch nach höherwertigen Analysen wachsen - die Zeit ist dann reif für das Profi-Tool.

Das Wichtigste aber: Dadurch, dass jeder auf diese Weise nur Reports bekommt, die er für seine Arbeit braucht (und nicht mehr!), steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er sie tatsächlich liest und für seine Arbeit nutzt.

Google Analytics plus Highend-Tool - You get the best of both worlds“, so Peterson. Noch vor kurzem wäre so ein Vorschlag mit einem müden Lächeln quittiert worden. Wir meinen: Heute hat er seine Berechtigung. Was meinen Sie?


am 5. März 2010 unter Analytics
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WebTrends launcht neue “On Demand Analytics”-Version

Am Wochenende vom 7./8. März hat WebTrends, nach eigenen Angaben Marktführer für Webanalyse- und Online-Marketing-Lösungen, die Version 8.7 seiner “On Demand” Analytics-Lösung freigeschaltet. Sie ist für “Software as a Service (SaaS)”-Kunden und verfügt über eine Reihe neuer und erweiterter Funktionen, zum Beispiel bessere Report-Funktionen (etwa für mobile Devices).

Aufgefallen ist uns die Anmerkung in der “Release Note”, dass man mit der neuen Version wesentlich besser definieren könne, welche “Hits” als “PageViews” gezählt werden könnten. Wie kommt WebTrends auf die Idee, mit “Hits” Werbung zu machen? Dem Unternehmen ist bestimmt klar, dass die Metrik “Hits” - einzelne Anfragen an einen Webserver - für die Web Analyse völlig irrelevant ist.  Diese Funktion soll man neuerdings “leicht auswählen” können - war das vorher schwierig? Und: Wieso sollte man sie überhaupt auswählen?

Dass Webtrends von “Hits” spricht, ist für uns ein Hinweis darauf, dass das Unternehmen mit der neuen Version nach wie vor primär die Techniker unter den Web Analysten sowie IT-Kunden adressiert - und weniger die Experten aus dem Marketing. Die Einheit “Hit” wird nur noch von sogenannten “Logfile-Analyse-Tools”  verwendet - und die wiederum nur von Techies. Genau genommen ist WebTrends immer noch ein “Log Analyzer”, wenn auch hoch spezialisiert und seit 2 Versionen auch mit clientseitiger Messung.


am 12. März 2009 unter Analytics
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Webtrekk gehört ab sofort zu unseren Partnern

Wir begrüßen Webtrekk als weiteren Technologiepartner, mit dem wir künftig eng zusammenarbeiten werden. Gemeinsam werden die Berliner und wir maßgeschneiderte Web-Analytics-Lösungen für unsere Kunden entwickeln. Der Erste, der von der neuen Partnerschaft profitieren wird, ist die Stiftung Warentest. Mit Webtrekk vergrößert sich unser Partnerpool: Wir arbeiten bereits zusammen mit Omniture, Coremetrics, IndexTools sowie SHS VIVEON und Ideal Observer. Wir legen viel Wert auf unsere breit gefächerten Partnerschaften, denn sie belegen unsere Unabhängigkeit. Aus dem Pool wählen wir immer jenen aus, der die individuellen Anforderungen unseres Kunden am besten erfüllen kann. Wir freuen uns auf die gemeinsamen Projekte mit Webtrekk.


am 11. September 2008 unter Markt