Vorfreude auf Weihnachten

Die E-Commerce-Betreiber dürfen zuversichtlich auf das Weihnachtsgeschäft 2005 blicken. Vor kurzem haben die Marktforscher von Forrester Research ihre Prognose für den US-Markt abgegeben

Die E-Commerce-Betreiber dürfen zuversichtlich auf das Weihnachtsgeschäft 2005 blicken. Vor kurzem haben die Marktforscher von Forrester Research ihre Prognose für den US-Markt abgegeben. Demnach sollen die Umsätze des elektronischen Einzelhandels zwischen Thanksgiving und Weihnachten in den USA bei rund 18 Mrd. US-Dollar liegen. Das würde einem Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 25 Prozent entsprechen.

Allerdings geben die Analysten auch zu bedenken, dass sich der E-Commerce nicht von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abkoppeln lässt. Steigende Energiepreise wirken sich letztlich auch aufs Online-Shopping aus.

Andererseits gehen immerhin 2,5 Millionen US-Haushalte erstmals zum elektronischen Einkauf ins Netz. Auch in Deutschland steigt die Zahl der Online-Shopper mit der Verbreitung des Internets weiter. Kein Wunder also, dass der E-Commerce-Wettbewerb insgesamt härter wird. Zahlreiche Händler erlassen ihren Kunden die Versankkosten und verbessern ihre Serviceleistungen. Dazu gehört natürlich auch eine gute Usability der Website.

>> Internet News: Good Tidings For Online Retailers in 2005

>> Forrester Research: US Online Holiday Sales Bring Good Tidings To Retailers

>> Study 2004: Online holiday sales merry, but not very


am 4. November 2005 unter Analytics

Jede Studie ist nur so gut wie ihr Panel…

Die aktuelle F&M W3B Studie lässt hinsichtlich der Ergebnisse einige Fragen offen, da effektive Messungen über eine Vielzahl von Websites und Benutzern andere Zahlen zu Tage fördern.

Studie: Web-Nutzer tarnen sich gut
http://www.emar.de/emar/NL/news/mdt/index.html

Die aktuelle F&M W3B Studie hat hinsichtlich ihrer Ergebnisse einige Fragen bei uns aufgeworfen. So wird berichtet, dass z.B. 40% der Anwender Cookies komplett oder selektiv ausschalten. Unsere Messergebnisse über dutzende von Websites und zig-tausende von Anwendern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigen da ganz andere Ergebnisse. Nimmt man die USA noch hinzu, wird es noch drastischer: 90 - 95% der Anwender haben Cookies eingeschaltet.

Woher rühren diese Unterschiede? Eine Erklärung liegt in der Art der W3B Befragung. Sie richtet sich an Anwender, die direkt oder indirekt über das W3B und F&M angesprochen werden. Naturgemäß ergibt sich in dieser Anwendergruppe eine hohe Affinität zur IT und zum Internet (Wer von den Otto-Normal-Verbauchern weiß schon was das W3B ist?) Und in dieser Zielgruppe ist nach unseren Beobachtungen die Zahl der Anwender, die mit den Browsereinstellungen spielen, erheblich höher als im Rest der Internet nutzenden Bevölkerung.

Unsere Beobachtungen haben z.B. gezeigt, dass Anwender aus Berufsgruppen oder Bevölkerungsschichten, die nicht mit IT oder Internet beruflich zu tun haben, kaum wissen, wie sie auch nur die Startseite im Browser ändern, geschweige denn die Cookie-Einstellungen Website-spezifisch modfizieren können.

Insofern ist diese Studie (mal wieder) mit sehr viel Vorsicht zu betrachten, wenn man auf dieser Basis Entscheidungen für die eigene Website treffen möchte. Valide Zahlen erhält man hier nur, wenn man “seine” Anwender über einen gewissen Zeitraum beobachtet. Die Ergebnisse schwanken mitunter sehr stark von Website zu Website, was an der unterschiedlichen Ausrichtung und Zielgruppenorientierung liegt.


am 28. September 2004 unter Analytics

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