So nicht! Wie Xamit durch Fehlinformationen unsere Branche in Verruf bringt

Aktuell macht eine “Studie” des IT-Spezialisten Xamit die Runde, die Webanalyse-Anwender und -Interessenten sehr verunsichert: Darin steht, dass alle Webanalyseanbieter in Deutschland Datenschutzbestimmungen außer Acht lassen würden - außer einem: etracker.

Wie bitte? Sorry - das können wir auf keinen Fall so stehen lassen!

Die “Studie” “Webstatistiken im Test - Welcher Dienst ist in Deutschland legal?” strotzt vor Fehlern. Das Problem: Xamit betreibt damit ungeniert Öffentlichkeitsarbeit, hat es damit bis in die Internet World geschafft - und bringt so unsere Branche in Verruf.

Hier einige der gröbsten Schnitzer:

Die Auswahl der untersuchten Marktangebote: Xamit nahm gerade einmal neun Angebote unter die Lupe - wobei drei davon (IVW, Piwik und phpmyVisites) eine Extrabehandlung erfuhren und außen vor blieben. Es sind also sechs übrig: Google Analytics (GA), etracker, WiredMinds, Statcounter, Stats4free sowie “weitere Anbieter”. Das bedeutet: Wichtige Marktteilnehmer wie Omniture und Webtrekk wurden außer Acht gelassen. Wie also kommt Xamit auf die Idee, anhand dieser mickrigen Auswahl eine pauschale Aburteilung der gesamten Branche vorzunehmen?

Die “weiteren Anbieter”: Diese sollen laut der Tabelle “Markt 2009″ gerade einmal 1% des Markts ausmachen. Ein Prozent? Für Omniture, coremetrics, WebTrends, Unica, AT Internet und Webtrekk und allen anderen, die nicht untersucht wurden, zusammen? Der Marktanteil von etracker hingegen wird mit 10% angeben. Die Tabelle “Markt 2009″ - ein Witz.

Die Marktbewertung: GA hat laut Xamit einen Marktanteil 79%. Anteil von was? Vom Umsatz wohl kaum, schon eher an der Anzahl der Websites. Hier wird aber nicht berücksichtigt, dass es in zahlreichen Unternehmen üblich ist, mehrere Tools zu verwenden - kostenlose, kostenpflichtige und selbst gebaute.

Die “Checkliste”: Diese müsste eigentlich “Selbstverständlichkeiten-Liste” heißen. Die ersten zwei Fragen lauten etwa: “Ist der Vertrag schriftlich abgefasst?” und  “Ist der Auftragsgegenstand konkret beschrieben?” Wenn ein Unternehmen hinter solchen Fragen kein Häkchen machen kann, dann hat es ein massives Problem -  aber nicht mit dem Datenschutz, sondern schon beim Einkauf, weil die kaufmännische Sorgfaltspflicht nicht eingehalten würde.

Die Argumentation: Wie kommt Xamit darauf, dass die untersuchten Lösungen nicht BDSG-konform sind? Diese Behauptung wird zwar aufgestellt, aber nicht belegt. Interessant ist auch die “Sonderstellung” der IVW. Natürlich sind ihre Statistiken nicht öffentlich und nur den Site-Betreibern zugänglich - wie bei allen anderen auch!

Das Thema “Geolokalisierung”: Der Düsseldorfer Kreis hat das “Speichern der IP-Adresse” als kritisch reklamiert. Wichtig ist, dass für eine Geolokalisierung die IP-Adresse nicht gespeichert werden muss. Der Ablauf ist:

  • Verbindungsaufnahme auf TCP/IP-Ebene mit der IP-Adresse des Client-PCs (das entspricht der “Telefonnummer des Anrufers” und kann sinnvollerweise nicht unterbunden werden)
  • Abfrage der Geolokalisation: “Verwerfen” der IP-Adresse, wird nur noch für die aktuelle Kommunikation benötigt.

Ein Speichern ist nicht nötig. Die Geolokalisierung als solche ist also nicht kritisch. Die Behauptung, diese ginge nur per Opt-In, ist schlicht falsch.

Das Thema “IP-Adressen”: Es gibt in GA keine IP-Adressen. Derjenige, der mir einen Standard-GA-Report zeigt, der eine IP-Adresse enthält (nicht explizit per Custom Parameter gemessen, sondern einen Standard Report ohne Custom Parameter), erhält von mir ein Exemplar unseres Buchs “Mehr Erfolg durch Web Analytics“.

Sehr wohl kann man aber in etracker bei ausgeschalteten IP-Adressen personenbezogene Profile gewinnen  - im Standardreport:

Der Screenshot zeigt eine komplette Session eines einzelnen Benutzers. Die IP ist zwar abgeschnitten, aber deswegen könnte sie trotzdem irgendwo vollständig gespeichert werden (etracker macht ja auch Geolokalisierung). In GA bekomme ich einen solchen Report nicht, kein Wunder: Es gibt ihn nicht (siehe oben). Bleibt also die Frage: Weshalb bewertet Xamit hier etracker höher als GA? Faktisch gibt es dafür keine ausreichenden Anhaltspunkte, wenn man den gleichen “Annahmehorizont” zugrunde legt. Hier wird wohl mit zweierlei Maß gemessen.

Aus dieser “Studie” ziehen wir nur eine Erkenntnis: Das IT-Unternehmen Xamit versucht mit irreführenden Behauptungen Kompetenz in einem Markt vorzutäuschen, von dem es offensichtlich keine Ahnung hat. Von zahlreichen Kollegen hören wir mittlerweile, dass sie von besorgten Kunden und Interessenten angerufen werden, die von der “Studie” gelesen hätten. In diesen Gesprächen dürfen wir nun das Image der Web-Analytics-Branche wieder gerade rücken.

Danke, Xamit!


am 3. Mai 2010 unter Markt
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Alles eitel Sonnenschein? NEG-Studie behauptet: Nur 27% der Unternehmen betreiben keine Webanalyse

Gerade mal ein gutes Viertel der deutschen Unternehmen (27%) verzichtet auf Webanalyse: So steht es in der NEG-Studie “Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk 2009“. Bevor wir beschreiben, warum wir an diesem Ergebnis unsere Zweifel haben, nennen wir einige weitere, interessante Ergebnisse der Studie. Sie beschreiben, wie deutsche KMUs mit dem Thema Webanalyse umgehen. Zum Beispiel:

  • Jedes zweite Unternehmen, das Webanalyse betreibt, setzt kostenfreie Werkzeuge zur Analyse der eigenen Webaktivitäten ein. Individuelle Lösungen werden von knapp 28% der Befragten genutzt.Lediglich 10% nutzen kostenpflichtige Standardlösungen.
  • Knapp zwei Drittel der Auswertungen werden wöchentlich oder monatlich durchgeführt.
  • Fast 70 Prozent der Befragten nutzen die gewonnenen Erkenntnisse zur Planung von Marketingaktivitäten und rund 16 Prozent zur Prozessoptimierung (es waren Mehrfachnennungen möglich). 30 Prozent ziehen die gewonnenen Informationen allerdings nicht zur fundierten Planung und Umsetzung weiterer Aktivitäten heran.
  • Handwerksunternehmen zeigen die größten Defizite bei der Webanalyse. Sie nutzen seltener als andere Branchen Analyse-Tools und setzen die gewonnenen Erkenntnisse aus den Analysen häufig nicht um. Die Handelsbranche wertet am häufigsten aus.
  • Unternehmen, die kostenpflichtige Standardlösungen einsetzen, führen “überdurchschnittlich häufiger“ Auswertungen durch als jene, die kostenlose oder individuelle Lösungen nutzen.
  • Die Handwerksbranche und die Industrie lagern die Pflege der Website überdurchschnittlich häufig vollständig an externe Dienstleister aus. In der Handelsbranche wird die Pflege des Internetauftritts
    oftmals einem IT-Verantwortlichen überlassen.

An der Studie “Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk 2009″ nahmen rund 3.262 Unternehmen teil. Auftraggeber war das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Glaubt man also dieser Studie, so hat die Web Analytics bei drei Viertel der Unternehmen Eingang gefunden - das wäre eine sehr erfreuliche Nachricht. Doch bezweifle ich aufgrund unserer täglichen Praxis, dass viele Unternehmen, die behaupten Web Analytics einzusetzen und zu nutzen, dies auch zielgerichtet tun. Diese Zweifel haben wir unter anderem deshalb, weil unserer Erfahrung nach die Auswertung und Durchführung der Web Analytics nach wie vor viel zu häufig in den Händen der IT liegt, die i. d. R. nicht die Businesstreiber sind.

Erheben die befragten Unternehmen relevante Kennzahlen? Führen sie sinnvolle Analysen durch, die anschließend zur einer Optimierung der Website führen? Die Antworten auf diese Fragen bleibt uns die Untersuchung schuldig. Auch die Autoren der Studie stellen hier einen Mangel fest: “Scheinbar ist der Mehrwert einer systematischen Auswertung der Online-Daten für die Ausarbeitung und Umsetzung verschiedener Online-Aktivitäten noch nicht für alle Unternehmen ersichtlich oder der zurückhaltende Einsatz dieser Tools auf fehlendes Know-how im Hinblick auf das Web Controlling zurückzuführen.” Doch die Studienbetreiber zeigen Verständnis: “Jedoch spielen auch hier zeitliche, personelle oder budgetäre Engpässe insbesondere bei kleineren Unternehmen eine nicht außer Acht zu lassende Rolle.”

Zudem legt eine  Untersuchung von OgilvyBrains, die in dieser NEG-Studie zitiert wird,  die Vermutung nahe, dass es mit der Webanalyse nicht zum Besten steht: Demnach weisen nicht nur KMU, sondern auch deutsche Top-Unternehmen Defizite beim Web Controlling auf. “Mehr als die Hälfte der teilnehmenden Unternehmen vernachlässigt demnach das Web-Controlling”, so das Fazit dieser Studie (für die Websites der 500 umsatzstärksten deutschen Unternehmen und die der Top-50-Banken unter die Lupe genommen wurden).

Wir schlagen vor, das Thema Webanalyse bei der nächste NEG-Studie etwas tiefer anzugehen. Dann kommt man womöglich zu dem Ergebnis, dass die “Webanalyse”, die Unternehmen angeblich betreiben, den Namen noch nicht verdient.


am 12. April 2010 unter Markt
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Nicht einmal die Hälfte der US-Medien setzen konsequent Web Analytics ein

Auf ein erstaunliches Ergebnis stießen die Forscher von Columbia Journalism Review , als sie für die Untersuchung “Magazines and Their Web Sites” den Status quo redaktioneller Websites in den USA abfragten: Nicht einmal die Hälfte der Website-Betreiber (47%) setzt Web Analytics regelmäßig und konsequent ein, um den Erfolg ihrer Themensetzung zu überprüfen oder um wichtige Trends im Leseverhalten zu entdecken. Davon ziehen nur 8% Webanalyse-Statistiken als Hauptfaktor für redaktionelle Entscheidungen heran.

Noch schlimmer: 43% der befragten Redaktionen nutzen das Wissen, das ihnen die Webanalyse bietet, kaum oder gar nicht:

  • 21% bringen zwar in Erfahrung, welche Inhalte erfolgreich waren - doch Einfluss auf ihre redaktionelle Entscheidungen hat das nicht.
  • Mehr als jeder fünfte befragte Redaktion (22%) prüft nicht systematisch, welche Inhalte wie erfolgreich waren (keine Angabe: 11%).

Dass das ein Fehler ist, belegt die Studie gleich mit. Denn Studienteilnehmer, die regelmäßig Traffic-Statistiken für ihre Entscheidungen heranziehen, haben eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit, profitabel zu arbeiten: Über 60% der profitablen Websites nutzen Traffic-Statistiken - unter den nicht profitablen sind es nur 34% .

Vor allem große Websites schätzen die Webanalyse: So nutzen mehr als 90% jener Redaktionen, die mehr als 2 Millionen Unique Visitors pro Monat haben, Statistiken für ihre redaktionellen Entscheidungen. Diese Vorreiterrolle großer Websites hat aber keine finanziellen Gründe: Denn die Mehrheit aller Befragten - 61% - verwenden das kostenlose Tool Google Analytics. Erst in weitem Abstand folgen die kostenpflichtigen Tools Omniture SiteCatalyst (7%) und Comscore Media Metrics (4%).

Es ist uns ein Rätsel, warum ausgerechnet in dem heiß umkämpften Markt der Online-Medien die Web Analytics keine Selbstverständlichkeit ist. Eine Erklärung, wenn auch keine befriedigende, könnte die  Schlussfolgerung der Marktforscher sein: “Die Magazin-Websites stecken noch mitten im Trial&Error-Stadium.”

Zwar ist das eine Studie über den amerikanische Raum. Wir gehen jedoch davon aus, dass die Situation hierzulande nicht besser ist. Es wäre Zeit für eine solche Studie in Deutschland.


am 22. März 2010 unter Markt
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2014: Forrester erwartet Milliardenmarkt für Web Analytics

Der Web Analytics Markt ist auf einem guten Weg und wird für Unternehmen immer wichtiger. Das bestätigt eine vor kurzem veröffentlichte Studie von Forrester Research, in der einige spannende Zukunftsprognosen zu finden sind: Zurzeit befinden wir uns noch immer in einer frühen Marktphase, in der wir oftmals auf die vielen Veränderungen in der Industrie reagieren. Doch laut Forrester dürfen wir Web Analytiker uns auf ein signifikantes Wachstum einstellen. So gehen die Marktforscher allein für die USA von Ausgaben in Höhe von 953 Millionen US-Dollar in 2014 aus. Pro Jahr soll die  Web Analytics Branche jeweils um 17 Prozent wachsen.

Drei Viertel aller US-Unternehmen setzen derzeit Web Analytics Software ein, nutzen aber ihre Daten oftmals viel zu wenig und verzichten auf eine umfassende Analyse. Forrester sieht zudem Probleme beim Einsatz von Analysetools: Denn ofmals würden die Mitarbeiter auf die Ergebnisse nicht adäquat reagieren und keine unternehmerischen Konsequenzen ziehen. Des Weiteren macht es die zunehmende Komplexität durch neue Online-Trends wie Social Media für die Web Analytics nicht unbedingt einfacher. Sie muss sich ständig weiterentwickeln und darauf reagieren, damit  die Unternehmen mit den Analysen auch wirklich arbeiten können.

Die Forscher sehen mehrere Wachstumsfaktoren für Web Analytics: So würden die Marketingbudgets generell steigen und Scoial Media eines der größten neuen Wachstumsfelder sein. All diese Investments sollten natürlich evaluiert und überprüft werden, damit deren Rentabilität erfasst werden kann. Außerdem achten immer mehr Website-Betreiber auf den Erfolg ihrer Webangebote und beginnen deshalb in Webcontrolling zu investieren. Aus diesem Grunde erwartet Forrester einen positiven Trend für den Web Analytics Markt.

>> Forrester - US web Analytics Forecast, 2008 To 2014
>> Marketing Pilgrim - Google Didn´t Kill the Analytics Industry; Expected to Reach Almost $1B by 2014
>> ReadWriteWeb - Web Analytics in Awkward Phase; Forrester Asks Himiliating Questings About Its Changing Body


am 9. Juni 2009 unter Markt
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Accenture kommt in Studie zu spannenden Erkenntnissen

Der Consultinganbieter Accenture hat in einer vor kurzem veröffentlichten Umfrage einige Aussagen über die Zukunft der Datenanalyse in Unternehmen getätigt.  Grundsätzlich wird die Datenanalyse von den Teilnehmern der Umfrage als immer wichtiger angesehen. Die Weiterentwicklung des eigenen Konzerns auf diesem Feld wird von 68 Prozent der Befragten als ein „Muss“ angesehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben:

„ According to an Accenture survey of executives working at U.S. companies with annual revenues of $500 million or more, 68 percent believe their company has to improve their analytical capabilities to remain competitive, and more than seven in 10 say their company is working to increase its future dependence on business analytics.“ (Information Management)

Durch einfacher zu nutzende Applikationen und Einbindung dieser in die Geschäftsprozesse wird der Einfluss auf strategische Entscheidungen immer größer. Die Einsichten aus der Datenanalyse in Betrieben können, so die Befragten, grundsätzlich in vier Teilbereichen Wirkung zeigen:

  • die exakte Modellierung von Käuferverhalten sowie die Identifizierung der wichtigsten Kundensegmente
  • die Beschleunigung von Innovationsprozessen durch ein effektiveres Zusammenspiel der Entwicklungskomponenten
  • die Optimierung von Wertschöpfungs- und Versorgungsketten, um exaktere Voraussagen zu Nachfrage, logistischen Faktoren und Preisentwicklung machen zu können
  • die grundlegende Schaffung von Verständnis gegenüber der eigenen finanziellen Performance
  • die Identifizierung der Erfolgsfaktoren und die Umwandlung dieser Erkenntnisse in real anwendbare Strategien

Unternehmen befinden sich auf einem Weg zu stärker auf Fakten basierten Entscheidungen. Nachdem in der Accenture-Studie herausgefunden worden ist, dass 60 Prozent der Business-Entscheidungen heute schon auf Ergebnissen von Analysen beruhen, ist dieser Weg gut nachvollziehbar.

Doch die Bewegung in Richtung eines stärker analytisch geprägten Ansatzes fördert auch Probleme zu Tage: Als Hindernisse auf dem Weg zur konzernweiten Analytik sehen 39 Prozent der Fachkräfte fehlende IT-Ressourcen als größtes Problem, 27 Prozent  geben als wichtigste Aufgabe die Verteilung der Ressourcen und Einsichten innerhalb des Konzerns an. Aber auch im HR-Bereich werden Probleme geortet: 23 Prozent  der Befragten geben „unzureichende quantitative Fähigkeiten der Mitarbeiter“ als größte Herausforderung für die weitreichende Implementierung analytischer Ansätze an, 36 Prozent sagen sogar, dass ihre Firma einer „Knappheit analytischen Talents“ gegenübersteht.

Die Analyse konnte auch Unterschiede zwischen dem Einsatz von Analysestrategien in „high performance businesses“ und „lower perfoming businesses“ festellen: Zum einen ist es 5 mal wahrscheinlicher dass hochperformante Betriebe die strategische Analyse als Mittel einsetzen, zum anderen identifizierte sie bei 70 Prozent der befragten „high performance businesses“ Datenanalyse als einen signifikanten Faktor in Entscheidungsprozessen. Nur bei 23 Prozent  der weniger leistungsfähigen Betrieben findet sich eine ähnliche Ausrichtung.

Datenanalyse kann also, wenn personelle Ressourcen und Infrastruktur stimmen, nicht nur Fortune 500-Konzernen helfen noch erfolgreicher zu werden, sondern auch klein- und mittelständischen Unternehmen einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil verschaffen.

>> Information Management - The Imperative of Analytics


am 23. März 2009 unter Analytics

Web Analytics Report 2009 von CMS Watch

Vor kurzem hat CMS Watch, ein renommierter Anbieter im Bereich der Web-Marktforschung, den aktualisierten Web Analytics Report für 2009 veröffentlicht, auf den wir Sie auch in unserem Blog aufmerksam machen wollen. Auf 470 Seiten behandelt die Analyse detailliert das Thema Web Analytics im Web. Der größte Teil des Berichts vergleicht etablierte Web Analytics-Anbieter und deren Technologien miteinander: Wer sich einen umfassenden Überblick über die Detailplanung, Kosten und Vorgehen bei der Webanalyse auseinandersetzen will, erhält mit dem Kompendium durchaus hilfreiche Informationen zum Umgang mit Web Analytics.

Bevor Sie sich für eine Analytics-Lösung entscheiden, lohnt es sich, einen Blick in den Report zu werfen. Zudem können Sie Ihre bisherigen Maßnahmen mit Hilfe  des CMS Watch Reports überprüfen. Die Lektüre des bis zu 2.700 US-Dollar teuren Leitfadens vermittelt eine generelle Übersicht über den Markt und eine Einführung in unser Thema Web Analytics und ist daher eine lohnende Investition für denjenigen, der alles gerne auch noch einmal Schwarz auf Weiß lesen möchte. Darüber hinaus stehen wir natürlich gerne auch als Web Analytics Berater bereit.

>> Inhaltsübersicht des Web Analytics Reports


am 26. Februar 2009 unter Analytics, Markt

Google und eine alte Streitfrage

Helau oder Alaaf - das ist oder war schon immer die Frage rechts und links vom Rhein.

eControlling Blog von lunapark macht endlich Schluß und zeigt uns den Gewinner in einer hochwissenschaftlichen Studie rechtzeitig zum Beginn der 5. Jahreszeit in den beiden Hochburgen aufgesetzter Fröhlichkeit.

>> Google Alaaf vs. Helau


am 23. Februar 2009 unter Analytics

Reichen sieben Seiten, um Web Analytics zu erklären?

Der Hightechverband BITKOM bietet seit Ende Oktober 2008 den neuen kostenlosen Leitfaden „Web Analytics“  zum Download an. Unsere erste Reaktion war freudiges Interesse – immerhin widmet sich mit der BITKOM einer der angesehensten IT-Verbände Deutschlands der Webanalyse.

Um es vorweg zu nehmen: Unsere Vorfreude wurde leider enttäuscht. Das als Kompendium angekündigte Werk hat gerade einmal dürftige 15 Seiten – wenn man Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, BITKOM-Infos etc. abzieht, sind es sogar nur neun; und zieht man das Glossar ab, bleiben sieben übrig. Das drängt die Frage auf: Kann man auf sieben luftig beschriebenen Seiten der Zielgruppe „Online-Professionals“ die hochkomplexe Welt der Web Analytics ausreichend erklären? Wir sind überzeugt, dass es mehr dazu braucht. Neun Seiten reichen gerade einmal, um Neugierde zu wecken, keinesfalls aber für den versprochenen „profunden Einblick“.

Wir begrüßen ausdrücklich, dass die BITKOM sich des Themas Web Analytics annimmt: Aber es wäre nötig gewesen, mehrere Unternehmen aus der Web-Analytics-Branche zu Wort kommen zu lassen. Stattdessen existiert im Leitfaden nur ein Unternehmen – der Initiator des Leitfadens Nedstat. Die BITKOM ist ein mächtiger Verein. Warum hat er sich bei diesem wichtigen Thema vor den Karren eines einzigen Unternehmens spannen lassen? Hier wäre mehr Ausgewogenheit dringend nötig, so wie es die BITKOM auch in anderen Themenbereichen praktiziert.


am 31. Oktober 2008 unter Analytics
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Internet steigert die Effektivität aller Medien.

Um so effektiv wie möglich an den Konsumenten heranzukommen sollten Unternehmen ihre Investitionen in Online-Werbung verdreifachen, wie aus der aktuellen Studie “A Day in the Life: An Ethnographic of Media Consumption” der US-amerikanischen Online Publishers Association (OPA) http://www.online-publishers.org hervorgeht.

Darüber hinaus belegt die Studie, dass das Internet die Effektivität bzw. die Reichweite aller Medien steigert. Der OPA zufolge deuten die Ergebnisse der Studie darauf hin, dass das Internet jetzt ohne weiteres ein Massenmedium geworden sei, das anderen wichtigen Medien, was die Reichweite und Gebrauchsdauer betrifft, nicht unterlegen ist.

Für die Studie wurde die Mediennutzung von 350 Menschen analysiert, wobei ihre Aktivitäten alle 15 Sekunden beobachtet wurden. Die Resultate zeigen, dass die Konsumenten das Internet häufig gleichzeitig mit anderen Medien benutzen. “Konsumenten sind ständig online, sogar wenn sie fernsehen oder Radio hören”, so OPA-Präsidentin Pam Horan. Wegen dieser einmaligen Eigenschaft sei das Internet ein wirksames Instrument um die Reichweite von anderen Medien zu erweitern.

Ein Beispiel zur Illustration: Während der frühen Morgenstunden könnte ein Inserent 42 Prozent seiner Zielgruppe über das Fernsehen erreichen. Wenn er seine Botschaft jedoch simultan über das Internet verbreitet, kann er seine Reichweite um 51 Prozent steigern, wie die OPA-Studie zeigt. Auf gleiche Weise kann das Internet die Reichweite des Fernsehens zur Mittagszeit um 39 Prozent, am Nachmittag um 42 Prozent und am fernseh-dominanten Abend um sieben Prozent steigern. Eine simultane Anwendung von Zeitschriften und Internet kann sogar zu einer Verdopplung der Reichweite führen, wie der Guardian in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.

“Als Massenmedium mit der Fähigkeit, die Reichweite von anderen Medien zu steigern, bietet das Internet gute, bisher unangezapfte Möglichkeiten um Werbebotschaften einen riesigen Auftrieb zu geben”, so Horan. Dazu muss allerdings zuerst mehr in die Online-Werbung investiert werden. Aus aktuellen Branchendaten stellt sich nämlich heraus, dass, obwohl der Konsument 20 bis 25 Prozent seiner für die Medien reservierten Zeit auf das Internet verwendet, Inserenten nur acht Prozent ihres verfügbaren Geldes für das Internet ausgeben. Es kann zwar ein steigender Trend in den Online-Werbung-Ausgaben wahrgenommen werden, aber die OPA-Studie zeigt, dass dies mit einem noch viel höheren Tempo geschehen muss.

Quelle: pressetext.austria
Redakteur: Reanne Leuning
email: leuning@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-305

Link zu dem Artikel: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060613030


am 13. Juni 2006 unter Analytics

Vorfreude auf Weihnachten

Die E-Commerce-Betreiber dürfen zuversichtlich auf das Weihnachtsgeschäft 2005 blicken. Vor kurzem haben die Marktforscher von Forrester Research ihre Prognose für den US-Markt abgegeben

Die E-Commerce-Betreiber dürfen zuversichtlich auf das Weihnachtsgeschäft 2005 blicken. Vor kurzem haben die Marktforscher von Forrester Research ihre Prognose für den US-Markt abgegeben. Demnach sollen die Umsätze des elektronischen Einzelhandels zwischen Thanksgiving und Weihnachten in den USA bei rund 18 Mrd. US-Dollar liegen. Das würde einem Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 25 Prozent entsprechen.

Allerdings geben die Analysten auch zu bedenken, dass sich der E-Commerce nicht von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abkoppeln lässt. Steigende Energiepreise wirken sich letztlich auch aufs Online-Shopping aus.

Andererseits gehen immerhin 2,5 Millionen US-Haushalte erstmals zum elektronischen Einkauf ins Netz. Auch in Deutschland steigt die Zahl der Online-Shopper mit der Verbreitung des Internets weiter. Kein Wunder also, dass der E-Commerce-Wettbewerb insgesamt härter wird. Zahlreiche Händler erlassen ihren Kunden die Versankkosten und verbessern ihre Serviceleistungen. Dazu gehört natürlich auch eine gute Usability der Website.

>> Internet News: Good Tidings For Online Retailers in 2005

>> Forrester Research: US Online Holiday Sales Bring Good Tidings To Retailers

>> Study 2004: Online holiday sales merry, but not very


am 4. November 2005 unter Analytics

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