Vier Sekunden - Mehr Zeit hat kein Mensch zum Einkaufen

Mehr als vier Sekunden dürfen Internet-Händler ihre Online-Kunden nicht warten lassen. Dauert der Aufbau einzelner Seiten beim Bestellen von Ware länger, dann bricht ein Drittel der Kunden den Kauf ab.

Nur vier Sekunden

Mehr als vier Sekunden dürfen Internet-Händler ihre Online-Kunden nicht warten lassen. Dauert der Aufbau einzelner Seiten beim Bestellen von Ware länger, dann bricht ein Drittel der Kunden den Kauf ab. Das hat eine Internet-Befragung von gut 1000 Nutzern von Netzhandels-Seiten ergeben, die die Unternehmen Akamai und Jupiter Research in den USA gemacht haben.

Zu komplexe, überladene und unübersichtliche Seiten sind demnach für Online-Händler der beste Weg, Kunden zu vergraulen:

  • Drei Viertel der verärgerten Einkäufer kehren nicht mehr zu diesen Angeboten zurück.
  • 46 Prozent aller Befragten sagten, sie legten Wert auf einen schnellen Ablauf des Bezahlungsvorgangs.
  • Bei den Käufern, die im Jahr mehr als 1500 Dollar (etwa 1200 Euro) im Internet-Handel ausgeben, waren es sogar 55 Prozent.

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 10. November 2006


am 11. November 2006 unter Analytics

Online leben. Internet als Informationsquelle für persönliche Entscheidungen immer wichtiger

TNS Infratest legt Digital Life Report 2006 auf. Studie untersucht die Bedeutung des Internets in ausgewählten Lebenssituationen

Das Internet als Informations- und Kommunikationsmedium spielt für seine Nutzer bei einer Reihe von persönlichen Lebensereignissen und –entscheidungen eine wesentliche Rolle. Dies ist ein zentrales Ergebnis des Digital Life Reports, einer repräsentativen Befragung von deutschen Internet-Nutzern im Alter ab 14 Jahren, die TNS Infratest durchgeführt hat. Danach steuern 68 Prozent der befragten Internet-Nutzer gezielt Websites für ihre Hobbys und Freizeitbeschäftigungen wie Sammeln, Handarbeiten, Basteln oder Sport als Informationsquelle an. Für geplante größere Investitionen und Entscheidungen finanzieller Art sagen 58 Prozent, dass das Internet in diesen Fragen eine bedeutende Entscheidungsgrundlage ist. Für 54 Prozent wird das Internet beim Autokauf als wichtiges Informationsmedium angesehen.

„Der Digital Life Report 2006 beschäftigt sich mit dem Einfluss der digitalen Lebensweise auf die Internet-Nutzer in Deutschland. Das Internet hat sich neben Presse, Hörfunk und Fernsehen als Massenmedium inzwischen endgültig etabliert und ist stark mit dem alltäglichen Leben der Internet-Nutzer verflochten. Ein Anteil von 55 Prozent Internet-Nutzer in der gesamtdeutschen Bevölkerung und sogar von 75 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen sprechen eine eindeutige Sprache. Der Digital Life Report 2006 geht insbesondere den Fragen nach, welchen Einfluss das Internet auf das tägliche Leben der Internet-Nutzer hat und welche Tätigkeiten womöglich aus der „Offline“-Welt in die digitale Welt verlagert werden“, erläutert Andrew Mairon, Senior Manager bei TNS Infratest.

Eine wesentliche Bedeutung messen 39 Prozent der Onliner dem Internet auch bei, wenn es um einen Wohnungswechsel oder Umzug in eine andere Stadt geht. Auch für den Beruf wird das Internet für seine Nutzer immer bedeutender. Immerhin fast jeder Zweite (47,1 Prozent) teilte mit, dass das World Wide Web bei einer beruflichen Karriereplanung von Bedeutung ist. Jeder dritte Onliner, der in den letzten zwölf Monaten seinen Arbeitsplatz gewechselt hat, gab an, dass das Internet hierbei relevant war.

Im Lebensbereich „Partnerschaft“ zeigen sich ebenfalls interessante Ergebnisse. Während das Internet bei Heirat, Scheidung und Beendigung einer Beziehung keine wesentliche Rolle spielte, kommt diesem beim Kennen lernen, Anbahnen und Eingehen einer neuen Beziehung offensichtlich eine größere Bedeutung zu. Jeder dritte Befragte (35,6 Prozent) äußerte, dass das Internet bei einer im letzten Jahr neu eingegangenen Beziehung eine Rolle spielte.

„Wie selbstverständlich nutzen Internet-Nutzer das Internet als Informations- und Kommunikationskanal. Die Online-Welt bietet die Möglichkeit, auf Knopfdruck (nicht nur Preise) zu vergleichen, Experten auszumachen, Meinungen anderer Personen einzuholen, und und und. Diese neue „Macht“ des Verbrauchers im Internet wird intensiv genutzt und wird in der nahen Zukunft auch noch weiter an Bedeutung gewinnen“, so Mairon.

Methodensteckbrief zum Digital Life Report 2006 Die Studien zum „Digital Life Report 2006“ wurden im Zeitraum vom 09. bis 12. März 2006 als Onlineinterview (CAWI = Computer Assisted Web-Interviewing) innerhalb des repräsentativen Onlinepanels von TNS Infratest durchgeführt. In der Studie wurden insgesamt 1.500 Internet-Nutzer ab 14 Jahren befragt. Die Befragten wurden ausschließlich per CATI Random für das Onlinepanel rekrutiert. Die Grundgesamtheit der deutschsprachigen Internet-Nutzer ab 14 Jahre in Deutschland entspricht 37,5 Mio. Gesamtbevölkerung. Definition Internet-Nutzer = Nutzer des Internets, unabhängig von Ort und Grund der Nutzung.

Quelle: www.tns-infratest.com.
Link auf die Pressemeldung als PDF: http://www.tns-infratest.com/03_presse/presse/20060606_tns%20infratest_dlr2006.pdf
Kontakt und weitere Informationen:
TNS infratest
Andrew Mairon Senior Manager t +49 (0)521 9257 423
f +49 (0)521 9257 333
m +49 (0)175 2230 733
e andrew.mairon@tns-infratest.com


am 16. Juni 2006 unter Analytics

Schwachstellen beim Online-Shopping

Fast alle E-Commerce-Verantwortlichen in Deutschland gehen davon aus, dass der Online-Handel in diesem Jahr weiter wächst.

Immerhin planen achtzig Prozent der Online-Händler einen Ausbau ihrer E-Commerce Aktivitäten. Doch um so alarmierender ist die Tatsache, dass trotz des Aufwärtstrends immer noch jeder vierte potentielle Kunde seinen Einkaufsvorgang abbricht. Die Gründe dafür liegen überwiegend auf Seiten der Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt die neueste Novomind-Studie über E-Commerce Trends .

Die Untersuchung geht auf die Schwachstellen des digitalen Handels ein. So führen bei
mehr als sechzig Prozent aller kaufwilligen Kunden die technischen Schwierigkeiten
zum Abbrechen beim Online-Shopping. An zweiter Stelle, so die Analysten, folgen
unübersichtliche Websites. Immerhin führt das mangelnde Auffinden von gesuchten
Informationen bei über 45 Prozent zum Ende des geplanten Einkaufs. Insgesamt ließen
39 Prozent der Kunden ihren Warenkorb stehen, weil ihnen der Online-Einkauf zu
umfangreich war.

Neben der userfreundlichen Website sind noch andere Faktoren für ein erfolgreiches
Online-Geschäft wichtig. Der Verkaufsabschluss kommt am häufigsten zustande, wenn
die Daten userfreundlich einmalig  und nicht ständig mehrfach abgefragt werden. Dies ist
beispielsweise in der Touristikbranche der Fall. Hier werden umfangreiche,
verknüpfende Abfragen gestartet. Sucht der Kunde dann nach einem alternativen
Angebot und muss alle Daten erneut eintragen, dann verlässt er schnell unwillig die Website.

Der meistbesuchte Online-Shops ist nach Ansicht der Endkunden der Versandhändler Amazon. Kein Wunder: Denn der Online-Händler bietet seinen Kunden umfangreiche Features und persönliche Favoriten an. Auf diese Weise fühlt sich der Kunde individuell betreut. Wichtige Kriterien für Online-Käufer sind die Möglichkeit des Vorbestellens, sichere Zahlungsverfahren und ein gutes preisliches Niveau.


am 3. März 2006 unter Analytics

Online-Händler legen wenig Wert auf Sicherheit

Im Vergleich zu anderen Ländern unterstützen die E-Commerce-Betreiber in Deutschland zuwenig die Sicherheit ihrer Kunden. 85 Prozent der deutschen Kunden sind damit unzufrieden.

Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsinstitut Forrester Custom Consumer Research in einer aktuellen Studie, für die im Oktober und November 2005 rund 4.700 Internet-Nutzern in Deutschland, den USA, Großbritannien und Kanada befragt wurden.

“Sicherheitsbedenken im Internet sind für die meisten Online-Nutzer dieses Jahr eines der wichtigsten Themen. Internet-Anwender werden aktiv, um sich vor potentiellen Risiken zu schützen. Das ist eine Nachricht, die uns zuversichtlich macht”, erklärt Neil MacBride, Vice President of Legal Affairs der BSA. “Weniger ermutigend ist jedoch die Tatsache, dass über 60 Prozent angeben, beim Online-Einkauf wegen der Sicherheit besorgt zu sein.”

Kein Wunder also, dass gleichzeitig das Bedürfnis nach Informationen groß ist. 68 Prozent der Befragten wollen sich besser schützen können. Viel Geld wird dennoch nicht für die Sicherheit ausgegeben. So meinen 43 Prozent der Deutschen in der Studie, dass sie nur zwei oder sogar weniger Programme zum Schutz ihrer Daten, ihres Computers oder zum Filtern ungeeigneter Inhalte einsetzen. 61 Prozent sind beim Online-Einkauf „besorgt“. Deshalb geben die E-Shopper auch nur sehr ungern ihre Kreditkartennummer an. Jeder Zweite (45 Prozent) fürchtet sich vor Kreditkartenmissbrauch. An den Schutz ihrer persönlichen Daten glauben die wenigsten, 78 Prozent bezweifeln das.

Trotz ihrer großen Sicherheitsbedenken sind die Deutschen besonders aktive Online-Shopper. Als Shop-Betreiber können Sie das Vertrauen Ihrer Kunden in Ihr Angebot stärken, indem Sie deren Sorgen und Nöte ernst nehmen. Je besser die Nutzerführung und das Informationsangebot auf Ihrer Website ist, desto leichter können die Kunden Vertrauen fassen und zu Ihren Kunden werden. Heben Sie Kontaktinformationen, Geschäftsbedingungen und Datenschutzbedingungen entsprechend deutlich hervor, dann erhalten Sie auch einen Vertrauensvorschuss Ihrer Kunden.

>> BSA: Internetnutzer in Deutschland verwenden im internationalen Vergleich weniger Security-Produkte


am 23. November 2005 unter Analytics

Mehr Kundenservice im Online-Handel

Die Umsätze im E-Commerce steigen seit einigen Jahren rasant an. Dennoch sollten die Unternehmen sich nicht mit den erzielten Einnahmen zufrieden geben, sondern sich fragen, ob ihr Kundenservice, die Usability des eigenen Online-Shops und der schnelle Lieferservice bereits optimal sind. Ansonsten nützt auch die größte Konsumfreude im Netz rein gar nichts.

Die Umsätze im E-Commerce steigen seit einigen Jahren rasant an. Dennoch sollten die Unternehmen sich nicht mit den erzielten Einnahmen zufrieden geben, sondern sich fragen, ob ihr Kundenservice, die Usability des eigenen Online-Shops und der schnelle Lieferservice bereits optimal sind. Ansonsten nützt auch die größte Konsumfreude im Netz rein gar nichts.

Je häufiger ein Online-Shopper im Netz Produkte erworben hat, desto weniger Angst vor Missbrauch hat er laut der “eCommerce 2004″-Studie der Postbank. Dabei lässt sich das normale Einkaufsverhalten durchaus aufs Internet übertragen. Wenn ich weiß, wo die Produkte zu welchen Preisen zu finden sind, fühle ich mich als Kunde wohl und fasse Vertrauen. Es entstehen feste Einkaufsroutinen, von denen beispielsweise eBay und Amazon profitieren. Fast drei Viertel der Online-Shopper kaufen in ihren digitalen Stammläden, weil sie dort wissen, woran sie sind. Gleichzeitig nimmt die Bereitschaft der Online-Käufer zu, Neues auszuprobieren und Preisvergleiche via Internet vorzunehmen.

Demgegenüber halten sich unerfahrene Nutzer eher zurück und verzichten auf aus ihrer Sicht riskante Online-Shopping-Touren. Das hängt sehr oft auch mit Sicherheitsbedenken gegenüber den Online-Zahlungssystemen zusammen. Als Shop-Betreiber sollte man sich diesen Ängsten stellen und nicht nur auf ein einziges ePayment-System setzen. Je mehr Varianten der Kunde zur Auswahl hat, desto leichter tut er sich in der Regel bei einer Kaufentscheidung.

>> Wuv: Pago: Erfolgs- und Risikofaktoren im E-Payment


am 28. Oktober 2005 unter Analytics

Branchentreff und Fachtagung Online-Marketing für Destinations - 12.-13. September 2005 in Kassel

In diesem erstmals angebotenen Branchentreff wird der heutige Stand des Online-Destinationsmarketing dargestellt, diskutiert und die zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Ausgehend von der Studie „Online-Marketing für Destinationen – Beispiele und Leitfäden“, die von PROJECT M (Lüneburg) und Tourism Consult Network (Hamburg) in Kooperation mit der DZT und dem DSFT erstellt wurde, werden Betreibern von Destinationswebsites Beispiele, konkrete Leitfäden und empirisch gestützte Marktdaten anschaulich präsentiert. Die Vorstellung modernster Werkzeuge, Techniken und Finanzierungsmodelle sowie eine Fachexkursion runden diese Fachtagung ab.

Themenübersicht

Die Destinationswebsite – Aufbau, Gestaltung und Wirkung Online-Marketing für Destinationen. E-Mail-Marketing: das effektivste Werkzeug? Cross-Media-Marketing – unentdeckte Potenziale, Web-Controlling: Erfolg ist messbar

Thomas Brommund, Geschäftsführer der contentmetrics GmbH, wird in diesem Rahmen die Möglichkeiten aufzeigen wie sie aus anonymen Webbesuchern buchende Kunden gewinnen, durch aktive Steuerung Ihrer Online Aktivitäten und Optimierung Ihrer Online-Buchungsprozesse.

Termin: 12.09.2005 bis 13.09.2005 (2 Tage

Veranstaltungsort: Kassel, Hotel Courtyard by Marriott Kassel

Unterkunft: Im Tagungshotel, EZ 79 EUR/ inkl. Frühstück

Gebühr: 240 EUR inkl. Studie „Online – Marketing für Destinationen“, Arbeitsunterlagen, Kaffee/Tee und Snacks.

Zur Beschreibung: http://www.dsft-berlin.de

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Thomas Brommund


am 21. August 2005 unter Analytics

Online-Werbemarkt wächst anständig

Im Vergleich zu ersten Halbjahr 2004 sind die Bruttowerbeaufwendungen im Online-Werbemarkt um 24, 4 Prozent gestiegen. Am stärksten wuchsen dabei die Branchen Online-Dienstleistungen ( 21,8 Prozent), Automarkt (62, 7 Prozent) und Finanzdienstleistungen (40,4 Prozent).

Auch E-Commerce zählte zu den vier werbestärksten Branchen, der Anteil sank aber im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,5 Prozent. Nach der Studie von Nielsen Media Research erhöhten 34 von 50 „Top-Produktgruppen“ ihre Werbeinvestitionen , 14 davon gar um 100 Prozent. Auch nach der Prognose des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) wird der Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent steigen. Für den Bereich der sogenannten klassischen Online-Werbung rechnet man mit einem Brutto-Umsatz von 490 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung um 27 Prozent. Für die Suchwort-Vermarktung prognostizieren die Vermarkter ein Wachstum von 46 Prozent. Am stärksten würden Affiliate-Netzwerke und semiprofessionell vermarktete Websites erreichen. Quelle: Newsletter Marekting Director vom 2.8.2005


am 3. August 2005 unter Analytics

Der “Shopping - Cart Blues” beim Online Kauf…

In letzter Zeit häufen sich wieder die Meldungen über die schlechte Technik der Online-Shops, stehengelassene Warenkörbe oder den vielen Kaufabbrüchen. Laut einer aktuellen Panel-Befragung “Kundenkompass Onlineshopping” von der novomind AG, www.novomind.de , und dem F.A.Z-Institut, www.faz-institut.de, gingen im ersten Halbjahr 2004 rund 40 Prozent des Umsatzpotenzials verloren. Gerade jetzt in der Vor-Weihnachtszeit wird das für die meisten Shopbetreiber sehr schmerzvoll sein - wenn Sie es denn überhaupt bemerken.

Die ansteigende Konjunktur im Online - Geschäft und damit verbunden Umsatzsteigerungen lassen die Betreiber gerne an einen gut funktionierenden Shop glauben. Maßnahmen zur Shop - Optimierung werden nach hinten gedrängt mit sehr niedriger Priorität.

Die Studie spiegelt wieder, was contentmetrics in der Praxis tagtäglich erlebt:
Jeder Shopbetreiber misst und analysiert die erfolgreichen Transaktionen auf dem Web -  aber kaum einer die Abbrecher. Das Besucherverhalten ist nur unzureichend bekannt, bei Suchmaschinen gebuchte Suchbegriffe sind auf der Website nicht auffindbar. Hier wird großzügig und unnötig Potenzial verschenkt. Einige Punkte werden in der oben genannten Panel-Studie aufgezeigt:

  • Zu aufwendige Bestellvorgänge

  • Zu hohe oder zu spät angezeigte Versandkosten

  • Unzureichenden Informationen und eine schlechte interne Suche

  • Schlechte Navigation

Web Controlling-Lösungen bieten hervorragende Möglichkeiten, Schwachstellen im Shop schnell und effizient aufzuzeigen.

Anbei einige Beispiele:

1) Nachvollziehen  von erfolglosen Suchanfragen
Online-Marketing und Produktmanagement arbeiten nebeneinander aber nicht immer miteinander – Da werden Suchbegriffe gebucht, die von dem jeweiligen Produktmanager gar nicht auf der Site eingepflegt sind.
Einige  Kunden haben auch nicht das gleiche Verständnis für das Produkt und suchen nach einer „Tastatur“ anstatt nach dem „Keyboard“ oder nach einer „Maus“ - oder heißt es “Mouse”, “HID-konformes Eingabegerät” oder gar “Superschnapp MX2000 Lasermaus”?.

2) Ausfüllgrad von Formularen festhalten
Formulare können für interne Prozesse nützlich sein, doch es ist auch notwendig zu prüfen, ob der Webbesucher das gleiche Verständnis aufbringt für die vielen Fragen und Felder die er auszufüllen hat.

3)  Abbrüche im Kaufprozess
Der Abbruch eines Kaufprozesses kann viele Gründe haben und nicht alle sind mit Web-Statistiken zu lösen. Haben Sie keine marktfähigen Preise und Services, nützt Ihnen eine Analyse der Abbrüche nur bedingt. Gehen Sie aber davon aus, dass Sie aktuelle Ware zu marktfähigen Preisen anbieten, sollte man sich die Bestellprozesse genau anschauen und analysieren, ob bei bestimmten Prozessschritten eine Häufung der Abbrüche stattfindet.

4) „Trampelpfade“ der Besucher
Stimmt eigentlich Ihre Idee der Navigation auf Ihrer Site mit dem Klickverhalten Ihrer Besucher überein? Produkte finden nur dann den Weg in den Warenkorb, wenn der Anwender sich zurecht findet.

5) Trends im Besucherverhalten
Das Besucherverhalten ist einerseits abhängig von den Lernerfahrungen Ihrer Webbesucher, anderseits unterliegt es gewissen Trends. Diese Verhaltensänderungen rechtzeitig zu erkennen und zu nutzen sichert Ihnen eine Vorteil gegenüber Ihren Mitbewerb.

6)  Kampagnenoptimierung
Bei der Masse der Online-Kampagnen kann man schnell die Übersicht verlieren. Die verschiedenen Partner, Kanäle und Werbemittel gilt es zu managen und rechtzeitig die „guten“ Kampagnen zu fördern und die „schlechten“ Kampagnen zu eliminieren - und das bitte zeitnah.

Logfile-Auswertungen die günstige Alternative?
Um verlässliche Statistiken über einen Shop zu erhalten, reichen die herkömmlichen Logfile-Analysen nicht aus. Zu hoch ist Fehlerrate hervorgerufen u.a. durch Caching-Systeme. Des Weiteren können mit Logfile-Analysen keine Prozesse dargestellt werden. Aktuelle, client-basierte Statistiktools bieten heute valide Daten mit Schnittstellen zum Warenwirtschaftssystem, CRM oder Data Warehouse.

Make or Buy?
Einige Unternehmen sind der Ansicht, so spezifische Anforderungen zu haben, dass sie eigene Lösung entwickeln.  Leider  übersehen viele, dass die Datensammlung den geringsten Teil des Aufwandes darstellt und weit über 90% der  Entwicklungskosten für die Aufbereitung und Darstellung der Daten veranschlagt werden müssen - mal abgesehen vom Datenmodell.

Hier liegen die großen Vorteile und die langjährige Erfahrungen unserer Technologiepartner von contentmetrics. Diese fokussieren nicht mehr Ihre Hauptprogrammierleistung in der Gewinnung von Daten – das Sammeln von Daten haben alle Tracking Tools mehr oder weniger im Griff, sondern in die Visualisierung von Daten. Damit dem Anwender die Analyse der Daten vereinfacht werden kann. Denn Analysewerkzeuge die einem sagen - den Bannertext bitte umtexten, grünen Hintergrund wählen und plakativer das Produkt darstellen - gibt es nicht. Hier ist immer noch ein analytischer Kopf gefragt. Der im Übrigen auch gefragt ist, bei der Definition der Ziele und Metriken bevor man sich an das Sammeln von Daten macht.

Also, wie möchten Sie es halten – weiterhin im Blindflug durch das Weihnachtsgeschäft fliegen, oder Ihren Erfolg steuern?

contentmetrics – Erfolg ist messbar

Thomas Brommund

Links:


am 1. November 2004 unter Analytics

Im Web informiert - im Laden gekauft

Fachhändler, die Computer-Hardware, Zubehör und CE-Produkte an den Konsumenten verkaufen wollen, sind auf das Internet angewiesen - als Vertriebskanal und/oder Mittel zur Kaufvorbereitung. Das ergibt eine aktuelle Studie des Instituts für Handelsforschung an der Universität Köln.

Fachhändler, die Computer-Hardware, Zubehör und CE-Produkte an den Konsumenten verkaufen wollen, sind auf das Internet angewiesen - als Vertriebskanal und/oder Mittel zur Kaufvorbereitung. Das ergibt eine aktuelle Studie des Instituts für Handelsforschung an der Universität Köln.

Gut jeder vierte Internetnutzer hat demnach den letzten Kauf in einem Ladengeschäft durch eine Internet-Recherche vorbereitet. Steht ein Produkt aus dem Bereich Consumer Electronic (CE) auf der Wunschliste, informieren sich sogar 58,1 Prozent der Befragten vor dem Kauf im Web. 29 Prozent informierten sich dabei auf jeden Fall auf der Website des Händlers, bei dem sie später das Produkt auch gekauft haben.

Für die Kölner Verbrauchsforscher zeigen diese Ergebnisse ganz klar auf, dass sich die Multi-Channel-Strategie (inklusive Online-Shop) für den Handel auszahlt und sie keineswegs die stationären Verkäufe kannibalisiere. Denn nur ein Drittel des realen Online-Umsatzes wäre auch ohne Internet-Auftritt erreicht worden.

In den Bereichen Computer und CE wäre dieser Anteil sogar noch geringer: Drei Viertel der Online-Käufe im Computer-Segment und mehr als 80 Prozent bei der CE stellen nach Aussage der Forscher für die Händler einen echten Mehrwert dar.

Laut Studie werden heute knapp 15 Prozent des stationären Umsatzes auf der Website des ausgewählten Händlers vorbereitet. Besonders positiv sei dabei die so genannte Langzeitwirkung, die besagt, dass je länger ein Verbraucher das Internet nutze, desto höher steige seine Neigung, einen Kauf im Web vorzubereiten.

Computerpartner News vom: 26.08.2004 (go)


am 26. August 2004 unter Analytics

Roadshow Online Marketing Forum 2004

contentmetrics hat die Online Marketing Roadshow 2004 erfolgreich abgeschlossen

Auf der durch Penton veranstalteten Roadshow in München, Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg konnt contentmetrics viele neue Interessenten von den Vorteilen eines aktiven Web Controllings überzeugen.

Den Vortrag dazu gibt es hier zum Download


am 24. Mai 2004 unter Analytics