Sehr geehrter Herr Caspar,
ist Ihr derzeitiges Vorgehen in Bezug auf die Speicherung und Verarbeitung von IP Adressen in der Web-Analytics nun Inkompetenz oder Absicht, um den Datenschutz mehr ins Rampenlicht zu setzen?
Ihre fachlich unhaltbaren und juristisch nicht zu Klärung beitragenden jüngsten Äußerungen in der Presse sind mittlerweile nicht mehr hinnehmbar.
Zu diesen Äußerungen in Bezug auf Web Analytics Anbieter im allgemeinen und Google Analytics im Speziellen ist fachlich folgendes anzumerken:
Kein Mensch betreibt ernsthaft Einzelbenutzertracking auf Basis von IP-Adressen. Diese sind viel zu volatil [weiterlesen ...]
Aktuell macht eine “Studie” des IT-Spezialisten Xamit die Runde, die Webanalyse-Anwender und -Interessenten sehr verunsichert: Darin steht, dass alle Webanalyseanbieter in Deutschland Datenschutzbestimmungen außer Acht lassen würden - außer einem: etracker.
Wie bitte? Sorry - das können wir auf keinen Fall so stehen lassen!
Die “Studie” “Webstatistiken im Test - Welcher Dienst ist in Deutschland legal?” strotzt vor Fehlern. Das Problem: Xamit betreibt damit ungeniert Öffentlichkeitsarbeit, hat es damit bis in die Internet World geschafft - und bringt so unsere Branche in Verruf.
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Verfasst von Axel Amthor
am 3. Mai 2010 unter
Markt
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar kritisierte kürzlich, dass viele gesetzliche Krankenkassen “unzulässige Analysedienste” für ihre Websites einsetzen würden. Heise.de berichtet, Schaar wolle das Stichprobenergebnis nun als Aufhänger nutzen, um generell Kritik an der “häufigen Verwendung unzulässiger Systeme zur Analyse der Reichweitenmessung” zu üben.
Wir meinen: Herr Schaar verfolgt die falsche Logik. Denn was genau sind “unzulässige Analysedienste”? Laut “Düsseldorfer Kreis” sind das solche, die unter anderem das individuelle Surfverhalten von Nutzern registrieren und auswerten, ohne dass diese ausreichend informiert wurden und eingewilligt hätten. Ein Analysedienst [weiterlesen ...]
In den Medien herrscht derzeit große Aufregung. Denn in der Web Analytics soll es mit dem Datenschutz nicht zum Besten stehen. Im Wesentlichen geht es in der aktuellen Debatte um IP-Adressen und deren Anwendung. Der Vorwurf lautet, sehr grob formuliert: Mit Hilfe von IP-Adressen könne man anonyme (und damit erlaubte) Daten, die aus der Web Analytics gewonnen werden, Personen zuordnen. Und diese Personalisierung ist verboten. Die kurz gefasste Schlussfolgerung der Medien: Weil die Verknüpfung von IP-Adressen mit anderen Daten in der Web Analytics ein Leichtes [weiterlesen ...]
Verfasst von Axel Amthor
am 10. Dezember 2009 unter
Analytics