Die “Web 2.0-Analytics” steht erst am Anfang

Seien wir mal ehrlich: Es gibt noch kein Web-Analytics-Tool, mit denen Web 2.0-Anwendungen effizient analysiert werden könnten. Für Techniken wie Ajax und Flex fehlen schlüssige Konzepte.

Alle uns bekannten Tools gehen von der Grundgröße „Seitenabruf” bzw. “PageView” aus - aber diesen kann man für das Kampagnentracking im Web 2.0 nicht gebrauchen. Um das Web 2.0 analysieren zu können, müssen wir uns von Messgrößen wie „PageViews” lösen. Einen interessanten Vorstoß macht das OpenSource-Tool PIWIK, das die Maßeinheit „Actions” bietet. Auch der Ansatz des US-Startups Buddy Media klingt sehr interessant, die MediaPost schrieb den guten Artikel “BuddyBrain’ Helps Clients Track Social Apps” darüber.

Auch die Aufgabe, in einem Shop mit Community-Charakter Arten und Typen von Usern und deren Beziehungen untereinander langfristig identifizierbar zu machen, kann derzeit von keinem etablierten System geleistet werden. Es gibt erste Ansätze, aber wenn man sich funktionierende Einkaufs-Communities wie smatch.com ansieht, muss man feststellen: Die Visualisierung der Benutzertypen und ihrer Beziehungen sind derzeit noch nicht mit Standardtools abbildbar. Den „User Generated Content” hingegen kann man mit allen am Markt befindlichen Lösungen recht gut messen.

Wie sollte ein gelungenes Web 2.0-Analytics-Tool beschaffen sein? Wir sind gespannt auf alle Lösungsvorschläge, die noch kommen werden.


am 17. September 2008 unter Analytics

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