Nicht immer ist Outsourcing die Lösung
Ist es für Unternehmen sinnvoll, ihre Web Analytics auszulagern? Natürlich ist dieser Gedanke verführerisch, denn die Analyse der Online-Aktivitäten ist aufwändig, bedarf der Unterstützung vieler Fachdisziplinen, verlangt Fingerspitzengefühl – und vor allem: den Willen, regelmäßig zu kontrollieren und zu optimieren. Eine große Aufgabe also, und viele Unternehmen fühlen sich damit überfordert. Dennoch raten wir den meisten Unternehmen, die uns fragen: “Lassen Sie’s”. Warum? Weil wir überzeugt sind, dass die Analysefähigkeit und das, was wir als „Domänenwissen“ bezeichnen, in den eigenen vier Firmenwänden bleiben muss. Nur ein Unternehmen, das seine Web-Analytics-Prozesse selbst im Griff hat, kann souverän beobachten und entscheiden. Es hat seine Dienstleister, dank detaillierter Anforderungsbeschreibungen, besser im Griff. Dieses Inhouse-Wissen sollte gegebenfalls mit externer beratender Hilfe aufgebaut werden. Dennoch gibt es Bereiche, in denen Outsourcing sehr entlastend sein kann. Die Technik und Routineaufgaben kann man auslagern, oder das Beantworten von Spezialfragen, für die externe Ressourcen genutzt werden. Auch bei kritischen Analysen kann das Urteil Unternehmensfremder wertvoll sein, weil sie einen frischen Blick auf unangenehme Wahrheiten werfen.
Welche weiteren Web-Analytics-Aufgaben eignen sich Ihrer Meinung nach für das Outsourcing?
Wer kennt Beispiele?
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