Schwachstellen beim Online-Shopping
Fast alle E-Commerce-Verantwortlichen in Deutschland gehen davon aus, dass der Online-Handel in diesem Jahr weiter wächst.
Immerhin planen achtzig Prozent der Online-Händler einen Ausbau ihrer E-Commerce Aktivitäten. Doch um so alarmierender ist die Tatsache, dass trotz des Aufwärtstrends immer noch jeder vierte potentielle Kunde seinen Einkaufsvorgang abbricht. Die Gründe dafür liegen überwiegend auf Seiten der Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt die neueste Novomind-Studie über E-Commerce Trends .
Die Untersuchung geht auf die Schwachstellen des digitalen Handels ein. So führen bei
mehr als sechzig Prozent aller kaufwilligen Kunden die technischen Schwierigkeiten
zum Abbrechen beim Online-Shopping. An zweiter Stelle, so die Analysten, folgen
unübersichtliche Websites. Immerhin führt das mangelnde Auffinden von gesuchten
Informationen bei über 45 Prozent zum Ende des geplanten Einkaufs. Insgesamt ließen
39 Prozent der Kunden ihren Warenkorb stehen, weil ihnen der Online-Einkauf zu
umfangreich war.
Neben der userfreundlichen Website sind noch andere Faktoren für ein erfolgreiches
Online-Geschäft wichtig. Der Verkaufsabschluss kommt am häufigsten zustande, wenn
die Daten userfreundlich einmalig und nicht ständig mehrfach abgefragt werden. Dies ist
beispielsweise in der Touristikbranche der Fall. Hier werden umfangreiche,
verknüpfende Abfragen gestartet. Sucht der Kunde dann nach einem alternativen
Angebot und muss alle Daten erneut eintragen, dann verlässt er schnell unwillig die Website.
Der meistbesuchte Online-Shops ist nach Ansicht der Endkunden der Versandhändler Amazon. Kein Wunder: Denn der Online-Händler bietet seinen Kunden umfangreiche Features und persönliche Favoriten an. Auf diese Weise fühlt sich der Kunde individuell betreut. Wichtige Kriterien für Online-Käufer sind die Möglichkeit des Vorbestellens, sichere Zahlungsverfahren und ein gutes preisliches Niveau.
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