Archiv für das Jahr 2006:

Die Welle 2.0 rollt

Man kann es nicht mehr hören: Alles muss jetzt 2.0 sein.

Auch Web Analyse muss jetzt 2.0 sein. Nicht nur Toolhersteller wie etracker, nein, auch Agenturen versuchen sich jetzt mit einem angehängten - und Fantasielosen - 2.0 vom Mitbewerb abzusetzen.

Aus meiner Sicht signalisiert das eine gewisse Ratlosigkeit und zeugt gleichzeitig von wenig Sachverstand. Geht es doch bei “Web 2.0″ nicht um neue Technologien, sondern um eine geänderte Art des Umgangs mit dem Medium Internet durch die Anwender - etwas, was im Markt für Web Analyse Tools mit Applikationen für Business User so gar nicht anwendbar ist.

Aber Hype ist, wenn alle mitmachen - und sei es noch so unreflektiert…


am 12. Dezember 2006 unter Analytics

Wie man das richtige Web Analytic Tool auswählt - und wie nicht

Um sich für einen Hersteller eines Web Analytic Tools zu entscheiden gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine ebenso beliebte wie untaugliche Methode sind Checklisten, findet Gary Angel von SEMphonic, einem US-amerikanischen Beratungshaus.

In seinem Artikel unter semphonic.blogs.com beschreibt Gary, was auch wir bereits feststellen mussten. Im vergangen Jahr haben wir rund ein Dutzend Anfragen von Kunden bekommen, in denen diese Checklisten aufgestellt hatten in der Art wie Gary sie beschreibt:

Leistungsmerkmal o.k.
Pageviews ü
Unique Visitors ü
Visits ü

Solche Listen helfen so gut wie gar nicht bei der Auswahl eines Tools (oder glauben Sie es gibt Hersteller am Markt die keine PageViews oder Unique Visitors messen können …?). Wichtig sind vielmehr die Möglichkeiten, die mit solchen Metriken und Dimensionen im Tool eröffnet werden können.

Einer der wichtigsten Bereiche im sog. “web 2.0″ oder social networking (ein Begriff der mir wesentlich besser gefällt), ist das Benutzerverhalten und die Beziehungen von Benutzern untereinander. Die wesentlichen Fragen unserer Kunden, die es gilt zu beantworten, sind immer wieder

  • Was hat ein Besucher vor einer Registrierung gemacht
  • Wie viele Besuche benötigt ein männlicher Anwender zum Kauf  im Vergleich zum weiblichen Käufer
  • Wie viele Tage liegen zwischen zwei Käufen in Abhängigkeit vom Bestellwert
  • Wie viele Einladungen anderer Premium Mitglieder muss ein Gast bekommen, bis er selbst Premium Mitglied wird

um mal ein paar Beispiele zu nennen. Möchte man im Lichte solcher Anforderungen und Fragen Tools auswählen, wird man feststellen, dass die obige Checkliste eher banaler Art ist und niemals wirklich weiterhilft. Diese Art von Listen macht eine Grundannahme, die falsch ist und deren Auswirkung fatal ist: Sie geht davon aus, das Web Analytic Tools generell vergleichbar sind und Datenanalyse eine festgeschriebene Methode. Gary Angel beschreibt es so: ein Megapixel (bei einer Digitalkamera) ist ein Megapixel aber “Visitor Segmentation” ist kein feststehender Begriff sondern eine Anforderung in sich und es gibt Dutzende von Ansätzen wie diese durchgeführt werden kann.

Man muß schon genauer hinsehen. Und es hilft wesentlich weiter, wenn man vor der Erstellung von Feature Listchen genauestens über seine eigenen Anforderungen nachdenkt. Dabei sollte man wiederum nicht in den gleichen Fehler laufen und die Anforderungen zu trivial formulieren. Kaum ein Analyst hat die Anforderung PageViews zu messen - das haben nur Techniker und auch nur so lange bis man die entscheidende Frage stellt: Wozu? Erst mit der Beantwortung dieses schlichten Wozu kommt man an die tatsächlichen Beweggründe ran, die dann etwa so aussehen könnten

… wir betreiben das Portal, um mit Hilfe von geschalteter Werbung einen ROI zu erzielen. PageViews geben uns ein Indiz  über die Reichweite und damit den möglichen Werbeumsatz …

o.k. - Warum wird dieser Umsatz indirekt gemessen und nicht direkt in dem man Ad Impressions, Clicks etc. direkt auswertet …?

… Je mehr Seitenabrufe wir haben, desto mehr Besucher waren auf unserer Seite und um so mehr Umsatz machen wir in unserem Shop …

o.k. - Was ist mit Conversion Rates  - etc. etc. …

Es gibt zahllose Beispiele in dieser Art. Vielfach läuft das so ab: Der Kunde betreibt eCommerce. Er kennt die tatsächlichen Features moderner Web Analytic Systeme nicht - aber er weiß man kann so was wie Page Impressions messen. Also ist die Anforderung nicht “Ich will wissen, wie ich mehr Umsatz machen kann” sondern “Ich will Page Impressions messen“. Aus unserer Erfahrung brauchen Anwender zwischen 6 und 12 Monaten um selbst drauf zu kommen, warum der billige PageImpression-Zähler ihnen die eigentliche Frage nicht beantworten kann.


am 12. Dezember 2006 unter Analytics

Vier Sekunden - Mehr Zeit hat kein Mensch zum Einkaufen

Mehr als vier Sekunden dürfen Internet-Händler ihre Online-Kunden nicht warten lassen. Dauert der Aufbau einzelner Seiten beim Bestellen von Ware länger, dann bricht ein Drittel der Kunden den Kauf ab.

Nur vier Sekunden

Mehr als vier Sekunden dürfen Internet-Händler ihre Online-Kunden nicht warten lassen. Dauert der Aufbau einzelner Seiten beim Bestellen von Ware länger, dann bricht ein Drittel der Kunden den Kauf ab. Das hat eine Internet-Befragung von gut 1000 Nutzern von Netzhandels-Seiten ergeben, die die Unternehmen Akamai und Jupiter Research in den USA gemacht haben.

Zu komplexe, überladene und unübersichtliche Seiten sind demnach für Online-Händler der beste Weg, Kunden zu vergraulen:

  • Drei Viertel der verärgerten Einkäufer kehren nicht mehr zu diesen Angeboten zurück.
  • 46 Prozent aller Befragten sagten, sie legten Wert auf einen schnellen Ablauf des Bezahlungsvorgangs.
  • Bei den Käufern, die im Jahr mehr als 1500 Dollar (etwa 1200 Euro) im Internet-Handel ausgeben, waren es sogar 55 Prozent.

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 10. November 2006


am 11. November 2006 unter Analytics

contentmetrics schließt das Geschäftsjahr 2006 (30.9.) erfolgreich ab.

Das Geschäftsjahr in Zahlen, lesen Sie mehr …

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2006 stellt sich in Zahlen wie folgt dar:

  • ca. 30 Kg Espresso Kaffee verkostet.
  • ca. 40 Liter hochwertiger Spirituosen wurden an Kunden verteilt.
  • rd. 1.000 Visitenkarten wurden weitergereicht.
  • 1 Espressomaschine durch Fehlbedienung in Elektroschrott verwandelt.
  • 2 Fileserver hauchten ihr Leben aus und mussten ersetzt werden.
  • 1 neuer Fileserver für das Büro in Bremen war nötig.
  • 1 Notebook musste ersetzt werden
  • 1 Desktop PC hat sich ebenfalls für immer verabschiedet.
  • ca. 16.000 Blatt Papier für Briefe und Rechnungen an unsere Kunden.
  • ca. 60 8.5GB Dual Layer DVD’s für Datensicherungen.
  • ca. 4 Festplatten sind im Laufe des Jahres zur spanabhebenden Verabeitung der gespeicherten Daten übergegangen.
  • 3 Komplettsets Toner und Fixierer für Farblaserdrucker.
  • rd. 200 empfangene und 50 versendete Faxe.
  • rd. 76.000 versendete und rd. 60.000 empfangene E-Mails.
  • ca. 20 Flipchart Blöcke, 1 Flipchartständer hat leider einen “Beinbruch” erlitten.
  • An den Internetzugängen ca. 5.000 GB Daten gesendet und ca. 50.000 GB Daten empfangen.

Und darüber hinaus konnte contentmetrics rd. 12 neue Kunden gewinnen.


am 8. Oktober 2006 unter Analytics

Projektleitfaden im Handelsblatt

Der contentmetrics Web Analytics Projektleitfaden wurde im Handelsblatt online rezensiert.

Der Handelsblatt Artikel kann hier nachgelesen werden.


am 12. September 2006 unter Analytics

Die dicksten Fische fängt man im Netz…

…so lautet das Motto der diesjährigen OMD in Düsseldorf vom 20-21. September. Auch im Meer der Web Analytics Lösungen gibt es eine Menge dicker Fische – eigentlich nur dicke Fische! Einen kleinen Einblick in das Meer der Marktführer gefällig? Dann lesen sie weiter…

… einige Statements der bekanntesten Web Analytics Hersteller, die sie gerne auf den entsprechenden Websites nachlesen können (die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt nur eine zufällige Auflistung dar):

  • clicktracks: 2005 Best Web Analytics Tool Overall
  • coremetrics: Coremetrics is the leading provider of on-demand web analytics and precision marketing solutions
  • etracker.de: etracker … ist einer der führenden Web-Controlling Anbieter im internationalen Markt …
  • indextools: IndexTools established itself as a market leader in Europe
  • instadia.de: … ist heute der führende europäische Anbieter für professionelle Webanalyse
  • moniforce: Moniforce ist ein führendes europäisches Unternehmen mit Kunden in Deutschland und den Niederlanden
  • nedstat: Nedstat ist der führende europäische Anbieter von Website Analytics
  • sane: Unica NetTracker continues to be a leader in the web analytics market
  • omniture: Omniture is a leading provider of online business optimization software
  • onestat: World Wide Leader in Real-Time Web Analytics
  • websidestory: WebSideStory is a leading provider of on-demand digital marketing applications
  • webtrends: WebTrends IDC has named WebTrends the worldwide market share leader in web analytics
  • wiredminds: … ist mit seiner preisgekrönten Technologie einer der führenden Lösungsanbieter …
  • tbc…

Doch eigentlich ist das Tool gar nicht das Wesentliche in der Web Analytics, sondern die eigene Zielsetzung. Was macht den Erfolg ihrer Website aus, mit welchen Metriken und KPIs kann der Erfolg belegt werden?

Hat man die Zielsetzung und die Key Performance Indicators festgelegt, kann man an die Toolauswahl herangehen. Ohne konkrete Anforderungen an ein Web Analytics Tool, gibt es nur “Marktführer” die alle Anforderungen zu 100% erfüllen. Eine Selektion von geeigneten Tools ist so nicht möglich und sie fischen weiter im Trüben. Der Preis stellt somit zumeist das einzige Krtiterium für die Entscheidung dar, doch ist das teuereste Tool auch das Beste, oder das Billigste auch das wirtschaftlich Günstigste?

Bleiben wir in der maritimen Sprache - auch erfahrene Kapitäne benötigen einen Lotsen.
Sollten sie einen Lotsen durch das Meer der Web Analytics Marktführer suchen, der sie
unterstützt in der Definition der Anforderungen und Umsetzung sowie sie herstellerunabhängig bei der Toolauswahl berät - dann besuchen sie uns auf der OMD: Halle 2 Stand C28 auf dem Gemeinschaftstand des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft.

Ich freue mich auf ihren Besuch

Thomas Brommund
PS: Sollten sie weitere “Marktführer” entdecken, senden sie uns doch einfach den Link mit den entsprechendem Textschnippsel, wir wollen unser “Archiv” gerne an dieser Stelle erweitern und veröffentlichen.


am 10. September 2006 unter Analytics

contentmetrics auf dem Versandhandelskongress in Wiesbaden

contentmetrics wird auf dem diesjährigen Versandhandelskongress als Aussteller vertreten sein.

Auf diesem größten Event der Branche treffen sich alljährlich die Top-Unternehmer, Top-Manager und Führungskräfte des Versandhandels, um über die zentralen Trends und Entwicklungen der Branche zu diskutieren und neue Lösungen zu suchen.

Absoluter Höhepunkt des Kongresses ist die Prämierung des Versenders des Jahres, die in einem feierlichen Rahmen im Anschluss an die Kongresseröffnung im Kurhaus Wiesbaden stattfindet. Die Preisverleihung Kataloge des Jahres und die Prämierung bester Online-Shop 2006 - mit dem vor allem der rasanten Entwicklung des „Internet-Versandhandels“ Rechnung getragen wird - stellen weitere Höhepunkte des Kongresses dar.

Auf der begleitenden Fachmesse Mail Order World 2006, die sich zur größten Leistungsshow der Dienstleister des deutschen und internationalen Versandhandels entwickelt hat, trifft sich alljährlich das Who’s who der Branche. Neue Lösungen, neue Technologien und effiziente Tools zur Optimierung von Geschäftsabläufen und -prozessen und zur Verbesserung von Kundenbindungs- und -gewinnungsaktivitäten stehen hier im Mittelpunkt, wie auch der Erfahrungs- und Gedankenaustausch der Branchenspezialisten.

contentmetrics ist als Anbieter von Web Analytics Lösungen auf dem Versandhandelskongress vertreten.
Sie finden uns auf Stand 915 in Halle 9 im Bereich E-Business & Marketing.

Weitere Infos finden Sie hier: http://www.contentmetrics.de/News/Termine/Deutscher_Versandhandels_Kongress.jsp

sowie hier: http://www.versandhandelskongress.de/


am 7. Juli 2006 unter Analytics

Neue überarbeitet Ausgabe des contentmetrics Web Analytics Projektleitfadens

Mit der neuen Ausgabe des Web Analytics Projektleitfaden (bisher WebControlling WhitePaper) bietet contentmetrics auf über 200 Seiten tiefgehende Informationen für alle, die mehr aus ihren Websites und ihren Shops herausholen wolllen.

Aus dem Vorwort zur neuen, aktuellen Auflage von Frank Reese, IDEAL OBSERVER:

…”Im Zentrum der Veränderungen stehen das Internet und die vielen neuen Kommunikationswege zum Kunden. Websites, eMails, Blogs und viele Möglichkeiten mehr bringen Anbieter und Kunden näher zusammen und das schönste ist: Die Effekte der eigenen Kommunikationen, der eMails, Banner, Websites lassen sich direkt erfassen. Nie zuvor waren Marketing-Kampagnen so schnell und dynamisch umsetzbar, nie zuvor konnten Entscheidungen so schnell überprüft und angepasst werden. Die Analyse des Kunden- und Besucherverhaltens auf allen verfügbaren Kanälen ist damit zur Grundlage für erfolgreiches Handeln in den digitalen Netzen geworden.”…

Eine Leseprobe und ein aktuelles Inhalstverzeichnis finden sie hier auf unserer Website.


am 2. Juli 2006 unter Analytics

Online leben. Internet als Informationsquelle für persönliche Entscheidungen immer wichtiger

TNS Infratest legt Digital Life Report 2006 auf. Studie untersucht die Bedeutung des Internets in ausgewählten Lebenssituationen

Das Internet als Informations- und Kommunikationsmedium spielt für seine Nutzer bei einer Reihe von persönlichen Lebensereignissen und –entscheidungen eine wesentliche Rolle. Dies ist ein zentrales Ergebnis des Digital Life Reports, einer repräsentativen Befragung von deutschen Internet-Nutzern im Alter ab 14 Jahren, die TNS Infratest durchgeführt hat. Danach steuern 68 Prozent der befragten Internet-Nutzer gezielt Websites für ihre Hobbys und Freizeitbeschäftigungen wie Sammeln, Handarbeiten, Basteln oder Sport als Informationsquelle an. Für geplante größere Investitionen und Entscheidungen finanzieller Art sagen 58 Prozent, dass das Internet in diesen Fragen eine bedeutende Entscheidungsgrundlage ist. Für 54 Prozent wird das Internet beim Autokauf als wichtiges Informationsmedium angesehen.

„Der Digital Life Report 2006 beschäftigt sich mit dem Einfluss der digitalen Lebensweise auf die Internet-Nutzer in Deutschland. Das Internet hat sich neben Presse, Hörfunk und Fernsehen als Massenmedium inzwischen endgültig etabliert und ist stark mit dem alltäglichen Leben der Internet-Nutzer verflochten. Ein Anteil von 55 Prozent Internet-Nutzer in der gesamtdeutschen Bevölkerung und sogar von 75 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen sprechen eine eindeutige Sprache. Der Digital Life Report 2006 geht insbesondere den Fragen nach, welchen Einfluss das Internet auf das tägliche Leben der Internet-Nutzer hat und welche Tätigkeiten womöglich aus der „Offline“-Welt in die digitale Welt verlagert werden“, erläutert Andrew Mairon, Senior Manager bei TNS Infratest.

Eine wesentliche Bedeutung messen 39 Prozent der Onliner dem Internet auch bei, wenn es um einen Wohnungswechsel oder Umzug in eine andere Stadt geht. Auch für den Beruf wird das Internet für seine Nutzer immer bedeutender. Immerhin fast jeder Zweite (47,1 Prozent) teilte mit, dass das World Wide Web bei einer beruflichen Karriereplanung von Bedeutung ist. Jeder dritte Onliner, der in den letzten zwölf Monaten seinen Arbeitsplatz gewechselt hat, gab an, dass das Internet hierbei relevant war.

Im Lebensbereich „Partnerschaft“ zeigen sich ebenfalls interessante Ergebnisse. Während das Internet bei Heirat, Scheidung und Beendigung einer Beziehung keine wesentliche Rolle spielte, kommt diesem beim Kennen lernen, Anbahnen und Eingehen einer neuen Beziehung offensichtlich eine größere Bedeutung zu. Jeder dritte Befragte (35,6 Prozent) äußerte, dass das Internet bei einer im letzten Jahr neu eingegangenen Beziehung eine Rolle spielte.

„Wie selbstverständlich nutzen Internet-Nutzer das Internet als Informations- und Kommunikationskanal. Die Online-Welt bietet die Möglichkeit, auf Knopfdruck (nicht nur Preise) zu vergleichen, Experten auszumachen, Meinungen anderer Personen einzuholen, und und und. Diese neue „Macht“ des Verbrauchers im Internet wird intensiv genutzt und wird in der nahen Zukunft auch noch weiter an Bedeutung gewinnen“, so Mairon.

Methodensteckbrief zum Digital Life Report 2006 Die Studien zum „Digital Life Report 2006“ wurden im Zeitraum vom 09. bis 12. März 2006 als Onlineinterview (CAWI = Computer Assisted Web-Interviewing) innerhalb des repräsentativen Onlinepanels von TNS Infratest durchgeführt. In der Studie wurden insgesamt 1.500 Internet-Nutzer ab 14 Jahren befragt. Die Befragten wurden ausschließlich per CATI Random für das Onlinepanel rekrutiert. Die Grundgesamtheit der deutschsprachigen Internet-Nutzer ab 14 Jahre in Deutschland entspricht 37,5 Mio. Gesamtbevölkerung. Definition Internet-Nutzer = Nutzer des Internets, unabhängig von Ort und Grund der Nutzung.

Quelle: www.tns-infratest.com.
Link auf die Pressemeldung als PDF: http://www.tns-infratest.com/03_presse/presse/20060606_tns%20infratest_dlr2006.pdf
Kontakt und weitere Informationen:
TNS infratest
Andrew Mairon Senior Manager t +49 (0)521 9257 423
f +49 (0)521 9257 333
m +49 (0)175 2230 733
e andrew.mairon@tns-infratest.com


am 16. Juni 2006 unter Analytics

Internet steigert die Effektivität aller Medien.

Um so effektiv wie möglich an den Konsumenten heranzukommen sollten Unternehmen ihre Investitionen in Online-Werbung verdreifachen, wie aus der aktuellen Studie “A Day in the Life: An Ethnographic of Media Consumption” der US-amerikanischen Online Publishers Association (OPA) http://www.online-publishers.org hervorgeht.

Darüber hinaus belegt die Studie, dass das Internet die Effektivität bzw. die Reichweite aller Medien steigert. Der OPA zufolge deuten die Ergebnisse der Studie darauf hin, dass das Internet jetzt ohne weiteres ein Massenmedium geworden sei, das anderen wichtigen Medien, was die Reichweite und Gebrauchsdauer betrifft, nicht unterlegen ist.

Für die Studie wurde die Mediennutzung von 350 Menschen analysiert, wobei ihre Aktivitäten alle 15 Sekunden beobachtet wurden. Die Resultate zeigen, dass die Konsumenten das Internet häufig gleichzeitig mit anderen Medien benutzen. “Konsumenten sind ständig online, sogar wenn sie fernsehen oder Radio hören”, so OPA-Präsidentin Pam Horan. Wegen dieser einmaligen Eigenschaft sei das Internet ein wirksames Instrument um die Reichweite von anderen Medien zu erweitern.

Ein Beispiel zur Illustration: Während der frühen Morgenstunden könnte ein Inserent 42 Prozent seiner Zielgruppe über das Fernsehen erreichen. Wenn er seine Botschaft jedoch simultan über das Internet verbreitet, kann er seine Reichweite um 51 Prozent steigern, wie die OPA-Studie zeigt. Auf gleiche Weise kann das Internet die Reichweite des Fernsehens zur Mittagszeit um 39 Prozent, am Nachmittag um 42 Prozent und am fernseh-dominanten Abend um sieben Prozent steigern. Eine simultane Anwendung von Zeitschriften und Internet kann sogar zu einer Verdopplung der Reichweite führen, wie der Guardian in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.

“Als Massenmedium mit der Fähigkeit, die Reichweite von anderen Medien zu steigern, bietet das Internet gute, bisher unangezapfte Möglichkeiten um Werbebotschaften einen riesigen Auftrieb zu geben”, so Horan. Dazu muss allerdings zuerst mehr in die Online-Werbung investiert werden. Aus aktuellen Branchendaten stellt sich nämlich heraus, dass, obwohl der Konsument 20 bis 25 Prozent seiner für die Medien reservierten Zeit auf das Internet verwendet, Inserenten nur acht Prozent ihres verfügbaren Geldes für das Internet ausgeben. Es kann zwar ein steigender Trend in den Online-Werbung-Ausgaben wahrgenommen werden, aber die OPA-Studie zeigt, dass dies mit einem noch viel höheren Tempo geschehen muss.

Quelle: pressetext.austria
Redakteur: Reanne Leuning
email: leuning@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-305

Link zu dem Artikel: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060613030


am 13. Juni 2006 unter Analytics

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