Archiv für das Jahr 2004:
In der neuseten c’t von diesem Wochenende wird eindrücklich geschildert, wie Google Adwords dazu benutzt werden kann, Mitbewerbern zu schaden und das eigene Ranking zu beeinflussen.
In der aktuellen Ausgabe der c’t wird unter dem Titel “Das Google Risiko” eindrücklich geschildert, wie Google AdWords© und AdSense© ausgehebelt werden kann.
Als Kontrollmaßnahme wird empfohlen, eigene Logfiles zu fahren und diese als Beweis aufzuheben. Gut beraten ist derjenige, dessen Web Controlling Tools
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Bei einem Dritten, unabhängigen Dienstleister gehosted werden
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Mehr als nur Seitenabrufe speichern (wie zum Beispiel Kampagnen oder Click Throughs)
Ein Umstand, der bei den auf Landmarks oder Zählpixel-Technologie basierenden Tools immer gegeben ist, wenn diese im ASP-Modell betrieben werden.
Wenn auch diese Tools nicht zu diesem Zweck angeschafft und betrieben werden, kann ein schöner Nebeneffekt sein, das prinzipbedingt alle Werbemittel auf CPC Basis (Cost-Per-Click) genauestens analysiert und gegengerechnet werden können. Ein Umstand, der sich durchaus bezahlt macht, wie wir aus eigener Erfahrung wissen…
Verfasst von Axel Amthor
am 12. Juni 2004 unter
Analytics
contentmetrics hat die Online Marketing Roadshow 2004 erfolgreich abgeschlossen
Auf der durch Penton veranstalteten Roadshow in München, Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg konnt contentmetrics viele neue Interessenten von den Vorteilen eines aktiven Web Controllings überzeugen.
Den Vortrag dazu gibt es hier zum Download
Verfasst von Axel Amthor
am 24. Mai 2004 unter
Analytics
Das Business Netzwerk openBC bietet seine Netzwerkbeiträge jetzt auch als RSS Feed an. Obwohl eher noch ein Blog für Arme …
… kann man doch weder Kommentare noch Trackbacks in der gewohnten Manier setzen, hier mal der Link zum Netzwerk “Internet Marketing”, als dem Netzwerk mit der meisten Affinität zu diesem Blog:
http://www.openbc.com/net/internetmarketing
und auch hier gleich der Link zum RSS Feed (RSS 2.0):
http://www.openbc.com/generated/rss/obc_de_net10-rssfeed2.0.xml
Viel Spass beim Stöbern.
Verfasst von Axel Amthor
am 29. April 2004 unter
Analytics
Vielfach werden wir von Kunden angesprochen, warum die Herkunft von Besuchern Ihrer Website überhaupt nicht erkannt werden kann. Schuld ist der im Request fehlende Referrer.
Über ein Feld im HTTP Prtotokoll kann (kann!) der Browser Informationen über die Herkunft eines Klicks weitergeben. Der Referrer enthält üblicherweise die URL der Seite, die den Link auf die eigene Site enthielt. Mitunter wird diese Information jedoch nicht in den Statistiken angezeigt. Die Gründe hierfür sind vielfältig, zunächst mal schematisch, was wirklich abläuft:
Es wird immer nur die unmittelbar vorherige Seite als Referrer angegeben. Beispiel:
Seite A enthält einen Link auf Seite B, diese wiederum auf Seite C. Verfolgt ein Benutzer nun diese Kette von Links, so übermittelt der Browser mit den Requests die folgende Kette von Referrern:
Seite A —> Seite B (Referrer A) —> Seite C (Referrer B)
Wenn nun C die eigentliche Zielseite ist, und B lediglich eine Zwischenseite, die für den Anwender unsichtbar den Browser “umleitet” (Redirect), dann kann die Seite B niemals die ursprüngliche Absprung-Adresse enthalten.
Redirects
Teuflischer Grund für diesen Effekt sind Redirects - Es gibt zwei Sorten von Redirects: Serverseitige und Clientseitige.
Erst mal zu den Serverseitigen: Der Server antwortet auf eine URL mit einem HTTP Status (30x), der den Browser über eine neue Adresse der Seite informiert. Dies ist der korrekte Weg für Redirects und auf diese Art und Weise geht der Referrer nicht verloren. In der Statistik steht die korrekte Absprungadresse.
Schlecht ist der billige Hack mit Javascript oder META Redirects. In beiden Varianten der clientseitigen Redirects lädt der Browser erst die ursprüngliche Seite um dann den Code (META oder Javascript) auszuführen. Dieser Code lädt dann die eigentlich Zielseite. Diese hat als Referrer immer die Zwischenseite mit dem META- oder Javascript-Code.
Pech für die Statistik: aus ihr geht nicht mehr hervor, von woher der Aufruf der Seite ursprünglich wirklich kam.
Abhilfe kann hier wirklich nur eine Umgestaltung der Website schaffen, in dem ein korrektes Verfahren für den Redirect verwendet wird, oder aber die vorherige Seite ebenfalls mit in die Statistik einbezogen wird. Geht dies nicht, weil diese zum Beispiel bei einem Hosting-Anbieter liegt, hilft hier sogar nur ein Wechsel der gesamten Infratstruktur weiter - oder man verzichtet auf diese wichtige Information.
Verfasst von Axel Amthor
am 25. April 2004 unter
Analytics
Die bekannteste Methode, die Benutzung der eigenen Website zu messen, ist die Auswertung der eigenen Server Logfiles. Diese Methode liefert nur für ganz spezielle Anforderungen das notwendige Zahlenformat. Als Grundlage für strategische Entscheidungen, gerade im Marketing, ist die Auswertung von Logfiles ungeeignet.
Logfiles enthalten die technischen “Fingerabdrücke” der Browseraktivitäten des Rechners des Anwenders. Diese Fingerabdrücke haben nichts mit dem visuellen Eindruck, den ein Anwender von einer Website hat, zu tun. Eine neu geladene Webseite kann so bis zu 100 und mehr Einträge im Logfile verursachen.
Möchte man nur einen “Messimpuls” haben, wenn ein neuer Seiteneindruck im Browser des Anwenders erfolgreich geladen wurde, so ergibt sich bei der Logfile Auswertung die Notwendigkeit, diesen einen Impuls aus der Vielzahl der “Störgeräusche” herauszufiltern.
Die aggregierten Kennzahlen wie Visits (Besuche) oder Visitors (Besucher) stellen an die Logfile Auswertung eine weitere Herausforderung: Zusammengehörende Seitenabrufe eines Benutzers stehen verstreut zwischen den Abrufen aller anderer Benutzer und müssen mühsam wieder “zusammensortiert” werden - Ein Vorgang, der nicht immer funktioniert.
Möchte zudem ein Shopbetreiber auch noch wissen wieviele seiner Benutzer einen Kaufprozess vorzeitig abgebrochen haben und wie hoch die Warenkorb-Werte gewesen sind, ist er mit der Logfile Auswertung schlecht beraten - diese Informationen sind in Logfiles nicht enthalten.
Zudem kommen noch wesentliche Schwierigkeiten beim Handling hinzu: Logfiles enthalten keine Seitentitel sondern nur URL’s. Und wer diese bei modernen CMS Systemen mal gesehen hat, wird verstehen wie wenig Bezug eine URL zum Anwendereindruck einer Seite bzw. einer Seitenüberschrift hat. Hinzu kommen weitere Dinge wie Auflösung von IP Adressen, Auswertung von externen und internen Referrern usw usw.
Unternehmen, die auf Basis von Server Logfile Auswertungen strategische Entscheidungen in der Weiterentwicklung ihrer Website getroffen haben, sind eher die seltene Ausnahme. Die gelieferten Statistiken sind zu fehleranfällig und zu nichtssagend. Dies ist zumindest unsere Erfahrung…
Verfasst von Axel Amthor
am 19. April 2004 unter
Analytics
Server Monitore gibt es wie Sand am Meer. Trotzdem stellen Sie nützliche Werkzeuge dar, wenn die Auswertungen und Einstellungsmöglichkeiten speziell an Webserver oder das HTTP Protokoll anpassbar sind. Mit WebSurveillant hat contentmetrics einen solchen Dienst derzeit kostenfrei bereitgestellt.
WebSurveillant ist ein kostenfreier Web Server Monitor. Alle 15 Minuten wird eine angegeben URL auf Verfügbarkeit, Bandbreite und viele weitere Kriterien überprüft.
Treten Abweichungen auf, kann sich der Nutzer per Mail oder SMS benachrichtigen lassen.
Derzeit nutzen rund 200 Anwender vorwiegend aus dem kommerziellen Bereich den Dienst. Dadurch dass der Dienst derzeit kostenfrei angeboten wird, steigt die Anwenderzahl kontinuierlich an.
Was bringt WebSurveillant ?
Ab Sofort haben Sie Zugriff auf die Verfügbarkeitsstatistiken Ihres Internet Dienstes. Sehen Sie auf Anhieb Antwortzeitverhalten und Übertagungsbandbreite Ihres Dienstes in übersichtlichen Grafiken und Logfiles. Auf Wunsch erhalten Sie die Logfiles auch täglich per E-Mail.
Wie funktioniert WebSurveillant ?
WebSurveillant agiert wie ein normaler Browser eines beliebigen Anwenders im Internet. Er greift auf Ihren Dienst zu und überwacht das Ergebnis. Zyklisch in vorgegebenen Zeitabständen. Treten Abweichungen auf oder ist Ihr Server gar nicht mehr erreichbar, erhalten Sie sofort eine Nachricht auf Ihr Mobiltetelfon, Ihren Pager oder per E-Mail.
Was kostet WebSurveillant ?
Der WebSurveillant Dienst wird Ihnen von contentmetrics zur Zeit kostenlos angeboten.
Was muß ich tun?
Sich zunächst registrieren. Die Registrierung ist problemlos per Browser möglich und schaltet Sie sofort frei. Danach können Sie bis zu drei Überwachungs-Slots hinterlegen. Die Überwachung startet mit dem nächsten Zyklus (etwa alle Viertelstunde). Zur Bestätigung erhalten Sie eine Startnachricht über den von Ihnen gewählten Verbindungskanal.
Verfasst von Axel Amthor
am 18. April 2004 unter
Analytics
Vortragsfolien eines Vortrages, gehalten am 1.4.04 in der Rosine in Rosenheim, für alle Interessierten, die wissen wollen, wieso die Zeit reif ist…
Am 1.4.04 haben wir einen Vortrag auf einer Veranstaltung der “Rosine“, des Rosenheimer Informatik Netzwerkes, www.rosine.de, gehalten.
Thema des Vortrages war “Web Controlling” allgemein und im speziellen, erläutert an einigen Beispielen. Hintergrund: jede Website kann als aktives Vertriebs- und Marketing Instrument dienen, wenn der strategische Einsatz des Mediums Internet im Unternehmen einem kontinuierlichen Controlling Prozess unterzogen wird.
Für alle Interessierten hier der Link zu dem Vortrag.
Verfasst von Axel Amthor
am 12. April 2004 unter
Analytics
Das Weblogs sich sehr schnell verbreiten und hoch interkativ sind haben wir ja gelernt …
… allerding hätte ich nicht damit gerechnet, dass innerhalb von wenigen Stunden der zugegebenermassen noch recht überschaubare RSS Feed sich so schnell in der Blogsphere verbreitet.
Wie man hier im A2O Blog sehen kann, oder auch im MEX Blog
Ziel erreicht, Reichweite erhöht.
Verfasst von Axel Amthor
am 10. April 2004 unter
Analytics
contentmetrics veröffentlicht ein Weblog zum Thema Web Controlling
Zum Thema Web Controlling gibt es jetzt ein Weblog von contentmetrics.
Das Weblog befasst sich in unregelmässigen Abständen mit aktuellen Entwicklungen rund um das Thema Website Analyse und Web Controlling.
Verfasst von Axel Amthor
am 9. April 2004 unter
Analytics
Zahlen sind faszinierend. Aus diesem Grunde hat fast jeder Webmaster irgendein Tool im Einsatz – gekauft oder selbst programmiert – das ihm die Zugriffe auf seinen Webserver in schönen Torten– und Balkendiagrammen darstellt. Und jeden Monat freuen sich Alle über die vielen Seitenabrufe und die vielen Besucher, die diese Statistiken aufweisen.
Das hat nichts mit Web Controlling zu tun!
Beim Web Controlling geht es vielmehr darum, für das Unternehmen und die spezielle Website ein System zu entwickeln, auf Basis dessen der Zielerreichungsgrad der Website sowohl qualitativ als auch quantitativ eindeutig festgestellt werden kann.
Der Begriff des Controlling kommt aus dem amerikanischen und bedeutet - entgegen der landläufigen Meinung - nicht Kontrolle sondern Steuerung. Ein Projekt, ein Unternehmen, ein Vorhaben soll gesteuert und gelenkt werden. Konkret bedeutet das, dem Management des Unternehmens oder der Projektleitung sollen möglichst genaue betriebswirtschaftliche Kennzahlen und, auf Basis derselben, Empfehlungen für Entscheidungen vorgelegt werden.
Dies mag zunächst banal klingen, es setzt aber ganz wesentliche Dinge voraus. Controlling setzt – normalerweise – nicht während des Projektes, sondern bereits davor ein und es begleitet ein Projekt während seiner gesamten Laufzeit. Genau wie bei einem Unternehmen, vor dessen Gründung man normalerweise einen Geschäftsplan erstellt und diesen nach der Aufnahme der Geschäftstätigkeit überwacht und korrigiert.
Für ein umfassendes Controlling sind demnach vier Dinge notwendig:
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Zieldefinition (Geschäftsplan, Projektplan, …)
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Überwachung (was ist tatsächlich eingetreten?)
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Analyse und Handlungsempfehlungen (was können wir tun?)
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Entscheidung und Umsetzung
Es wird deutlich, das dies ein iterativer Prozess ist und diese vier Schritte kontinuierlich durchlaufen werden müssen – in einem Unternehmen mindestens mal zum Ende eines jeden Geschäftsjahres und in einem Projekt nach vordefinierten Zyklen und zu festgesetzten Zeitpunkten (Meilensteinen).
So simpel diese Erkenntnis ist – so neu ist sie in Internet Projekten. Insbesondere die Tatsache, sich über die Zielsetzung einer Website vor deren Implementierung Gedanken zu machen – und zwar im Hinblick auf ihre Effizienz.
Genau an diesem Punkt setzt Web Controlling an:
Es gilt die Frage zu stellen, was eine Website, ein Internet Shop für einen Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten imstande sein soll. Und das auf Basis konkreter Zahlen und nicht allgemeiner Aussagen, wie z. B. „Wir wollen durch unser neues Application Server basiertes integriertes Customer–Portal die Kundenbindung und die Partnerakzeptanz in unseren Zielmärkten vertiefen…“. Es gilt vielmehr vorher festzulegen, was genau diese Zielmärkte sind, wie das erwartete Besucherverhalten ist und wie die „Vertiefung der Kundenbindung“ denn zu messen ist.
Und dann muss man sie auch messen und bei Abweichung entsprechende Korrekturen an der Website vornehmen – Technik ist an dieser Stelle drittrangig, man sollte sie lediglich beherrschen.
Verfasst von Axel Amthor
am 9. April 2004 unter
Analytics
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